Mandanten und Kontexte anlegen

Mandanten sind ein Teil des granularen Berechtigungskonzepts des iPIM-Systems. Über Mandanten lassen sich unabhängige Zugangsbereiche mit Lese- und Schreibrechten für ausgewählte Primär-, Sekundär und Archivtaxonomien einrichten. Die Verknüpfung von Mandanten und Benutzern erfolgt über Rollen und Rechte. Das Mandantenkonzept bietet auch die Möglichkeit zum Einrichten von Kontextebenen zur Pflege von Produktdaten auf verschiedenen Datenebenen.

Dieses Kapitel erklärt die Einrichtung eines Mandanten am Beispiel eines neuen Mandanten mit zwei untergeordneten Kontextebenen, für die unterschiedliche Lese- und Schreibrechte vergeben sind, so dass Benutzer abhängig von den ihnen zugewiesenen Rechten die Produktdaten auf den einzelnen Ebenen einsehen und editieren können.

Note
  • Sicherstellen, dass einen Mandanten auch mit den enstprechenden Sprachen verknüpft sind.
  • Sicherstellen, das Leserecht für einen Mandanten einer Rolle hinzuzufügen, welche auch dem Mandanten oder gar keinem Mandanten zugewiesen ist, da sonst kein Login möglich ist.
INFO
Detaillierte Informationen über das Einrichten von Mandanten finden sich hier. Und eine Aufstellung der erforderlichen Rechte findet sich hier.

Schritt 1: Mandanten anlegen

In diesem Schritt wird der Mandant angelegt:

  1. Auf den ERSTELLEN-Button in der obersten Karte klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
  1. Einen Identifier in das „Identifier“-Feld eingeben (in diesem Beispiel „mainclient“). Der Identifier dient zur eindeutigen Identifizierung des Mandanten.
  2. Einen Export-Identifier in das „Export Identifier“-Feld eingeben (in diesem Beispiel „mainclient_exp“).
  3. Auf die Schaltfläche Mehr im „Beschreibung“-Feld klicken, um in den Slider zu gelangen, wo sich die verschiedensprachigen Bezeichnungen für den Mandanten eingeben lassen.
  1. Die verschiedensprachigen Bezeichnungen in die entsprechenden Felder eingeben. Dabei müssen nicht alle Felder befüllt werden.
  2. Auf den  ZURÜCK-Button klicken, um wieder zum ursprünglichen Slider zu gelangen.
  1. Über das „Version“-Menü die Primärtaxonomie auswählen (in diesem Beispiel „EK-Version“).
  2. Aus dem „Mandantensprache“-Menü die Sprache „Englisch“ auswählen, um diese als Standardsprache des Mandanten festzulegen. Die eingestellte Sprache ist die Oberflächensprache, die beim Einloggen mit dem Mandanten vorausgewählt ist.
  3. Ein Leserecht für den Mandanten vergeben. Alle Benutzer, denen das jeweilige Leserecht zugeordnet ist, können sich mit dem Mandanten einloggen. Dazu auf die Schaltfläche Mehr im Feld „Leserecht“ klicken, um in den folgenden Slider zu gelangen. Hier wird das Rechteverzeichnis angezeigt.
  1. Ein Recht aus der Liste heraussuchen (in diesem Beispiel „MC-View“). Dabei gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Liste der verfügbaren Rechte anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
  2. Auf das Recht, um dieses auszuwählen. Anschließend wird der ursprüngliche Slider wieder eingeblendet.
  1. Ein Schreibrecht für den Mandanten vergeben. Alle Benutzer, denen das jeweilige Schreibrecht zugeordnet ist, haben dann auf der Mandantenebene Bearbeitungsrechte. Dazu auf die Schaltfläche Mehr im „Schreibrecht“-Feld klicken, um in den entsprechenden Slider zu gelangen. Dort ein Recht auswählen (in diesem Beispiel „MC-Edit“).
  2. Auf den SPEICHERN-Button klicken, um das Erstellen des Mandanten abzuschließen.Pfeil nach rechts Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.

Der Mandant ist nun angelegt.

Schritt 2: Ersten Kontext anlegen

In diesem Schritt wird der erste der beiden untergeordneten Kontexte angelegt:

  1. Auf den HINZUFÜGEN-Button in der Fußleiste der Karte „Kontext“ klicken, um das entsprechende Dialogfenster auzurufen.
  1. Einen Identifier in das „Identifier“-Feld eingeben (in diesem Beispiel „cl11“). Der Identifier dient zur eindeutigen Identifizierung des Kontexts.
  2. Einen Export-Identifier in das „Export Identifier“-Feld eingeben (in diesem Beispiel „cl11_exp“).
  3. Auf die Schaltfläche Mehr im „Beschreibung“-Feld klicken, um in den Slider zu gelangen, wo sich die verschiedensprachigen Bezeichnungen für den Kontext eingeben lassen.
  1. Die verschiedensprachigen Bezeichnungen in die entsprechenden Felder eingeben. Dabei nicht alle Felder befüllt werden.
  2. Auf den  ZURÜCK-Button klicken, um wieder zum ursprünglichen Slider zu gelangen.
  1. Über das „Typ“-Menü die Option „Version“ auswählen, um einzustellen, dass der Kontext seine Daten von der Mandantenebene erbt.
  2. Über das „Übergeordneter Mandant“-Menü die Option „Hauptmandant“ auswählen, um einzustellen, dass der Kontext direkt unterhalb der Mandantenebene „Hauptmandant“ eingeordnet wird.
  3. Aus dem „Mandantensprache“-Menü die Sprache „Englisch“ auswählen, um diese als Standardsprache für den Kontext festzulegen.
  4. Ein Leserecht für den Kontext vergeben. Alle Benutzer, denen das jeweilige Leserecht zugeordnet ist, können die Kontextebene sehen. Dazu auf die Schaltfläche Mehr im „Leserecht“-Feld klicken, um in den folgenden Slider zu gelangen. Hier wird das Rechteverzeichnis angezeigt.
  1. Ein Recht aus der Liste heraussuchen (in diesem Beispiel „CL11-View“). Dabei gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Liste der verfügbaren Rechte anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
  2. Auf das Recht klicken, um dieses auszuwählen. Anschließend wird der ursprüngliche Slider wieder eingeblendet.
  1. Ein Schreibrecht für den Kontext vergeben. Alle Benutzer, denen das jeweilige Schreibrecht zugeordnet ist, haben in der ausgewählten Kontextebene dann Bearbeitungsrechte. Dazu auf die Schaltfläche Mehr im „Schreibrecht“-Feld klicken, um in den entsprechenden Slider zu gelangen. Dort ein Recht auswählen (in diesem Beispiel „CL11-Edit“).
  2. Auf den SPEICHERN-Button klicken, um das Erstellen des Kontexts abzuschließen.Pfeil nach rechts Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.

Schritt 3: Zweiten Kontext anlegen

In diesem Schritt wird der zweite der beiden untergeordneten Kontexte angelegt:

  1. Auf den HINZUFÜGEN-Button in der Fußleiste der Karte „Kontext“ klicken, um das entsprechende Dialogfenster auzurufen.
  1. Einen Identifier in das „Identifier“-Feld eingeben (in diesem Beispiel „cl12“). Der Identifier dient zur eindeutigen Identifizierung des Kontexts.
  2. Einen Export-Identifier in das „Export Identifier“-Feld eingeben (in diesem Beispiel „cl12_exp“).
  3. Auf die Schaltfläche Mehr im „Beschreibung“-Feld klicken, um in den Slider zu gelangen, wo sich die verschiedensprachigen Bezeichnungen für den Kontext eingeben lassen.
  1. Die verschiedensprachigen Bezeichnungen in die entsprechenden Felder eingeben. Dabei müssen nicht alle Felder befüllt werden.
  2. Auf den  ZURÜCK-Button klicken, um wieder zum ursprünglichen Slider zu gelangen.
  1. Über das „Typ“-Menü die Option „Version“ auszuwählen, um einzustellen, dass der Kontext seine Daten von der Mandantenebene erbt.
  2. Über das „Übergeordneter Mandant“-Menü die Option „Hauptmandant“ auswählen, um einzustellen, dass der Kontext direkt unterhalb der Mandantenebene „Hauptmandant“ eingeordnet wird.
  3. Aus dem „Mandantensprache“-Menü die Sprache „Englisch“ auswählen, um diese als Standardsprache des Kontexts festzulegen.
  4. Ein Leserecht für den Kontext vergeben. Alle Benutzer, denen das jeweilige Leserecht zugeordnet ist, können die Kontextebene sehen. Dazu auf die Schaltfläche Mehr im „Leserecht“-Feld, um in den folgenden Slider zu gelangen. Hier wird das Rechteverzeichnis angezeigt.
  1. Ein Recht aus der Liste heraussuchen (in diesem Beispiel „CL12-View“). Dabei gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Liste der verfügbaren Rechte anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
  2. Auf das Recht, um dieses auszuwählen.Pfeil nach rechtsDen ursprüngliche Slider wird wieder eingeblendet.
  1. Ein Schreibrecht für den Kontext vergeben. Alle Benutzer, denen das jeweilige Schreibrecht zugeordnet ist, haben in der ausgewählten Kontextebene dann Bearbeitungsrechte. Dazu auf die Schaltfläche Mehr im „Schreibrecht“-Feld klicken, um in den entsprechenden Slider zu gelangen und dort ein Recht auswählen (in diesem Beispiel „CL12-Edit“).
  2. Auf den SPEICHERN-Button klicken, um das Erstellen des Kontexts abzuschließen.Pfeil nach rechts Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.

Rechteübersicht

Diese Tabelle liefert einen Überblick, welche Lese- und Schreibrechte für die Mandantenebene und die beiden Kontextebenen vergeben sind:

Ebene Leserecht Schreibrecht
Hauptmandant (mainclient) MC-View MC-Edit
Kontext 1.1 (cl11) CL11-View CL11-Edit
Kontext 1.2 (cl12) CL12-View CL12-Edit

Beispielbenutzer

Diese Tabelle liefert einen Überlick über einige beispielhafte Benutzer sowie über die Berechtigungen, welche diese jeweils besitzen. Durch die hier gezeigte Rechtevergabe wird zum Beispiel sichergestellt, dass sich der „Benutzer 3“ nur in den Mandanten einloggen kann, er aber auf der Hauptkontextebene (Mandantenebene) keine Produktdaten editieren kann. Er kann Produktdaten nur auf der Kontextebene „Kontext 1.1“ editieren, für die er auch die entsprechenden Schreibrechte besitzt.

Benutzer Rechte Berechtigungen
Benutzer 1 MC-View, MC-Edit, CL11-View, CL11-Edit, CL12-View, CL12-Edit
  • kann sich in den Mandanten einloggen und Daten einsehen
  • kann Daten auf der Mandantenebene editieren
  • kann die Kontextebene „Kontext 1.1“ einsehen
  • kann Daten auf der Kontextebene „Kontext 1.1“ editieren
  • kann die Kontextebene „Kontext 1.2“ einsehen
  • kann Daten auf der Kontextebene „Kontext 1.2“ editieren
Benutzer 2 MC-View, MC-Edit
  • kann sich in den Mandanten einloggen und Daten einsehen
  • kann Daten auf der Mandantenebene editieren
Benutzer 3 MC-View, CL11-View, CL11-Edit
  • kann sich in den Mandanten einloggen und Daten einsehen
  • kann die Kontextebene „Kontext 1.1“ einsehen
  • kann Daten auf der Kontextebene „Kontext 1.1“ editieren