Ein Golden-Record-Katalog ist ein Sammelkatalog, in dem Artikeldaten von Multi-Lieferanten-Artikeln aus verschiedenen Quellkatalogen zusammenlaufen. Mehr erfahren
Schritt 1: Katalog anlegen
Im ersten Schritt wird ein neuer Katalog angelegt:
- In den Reiter „Kataloge“ von iPIM Supply gehen.
- Auf den
-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
- Über das „Katalogtyp“-Menü die Option „Golden-Record-Katalog“ auswählen.
- Einen Katalognamen in das „Katalogname“-Feld eingeben.
- Über das „Lieferant“-Menü einen Lieferanten auswählen.
- Über das „Sprache“-Menü eine Katalogsprache auswählen. Diese Einstellung bestimmt auch die Sprachebene lokalisierter iPIM-Supply-Attribute, auf die Lieferantenattribute standardmäßig gemappt werden.
- Über das „Kontext“-Menü die Kontextebene auswählen, auf der die importierten Daten standardmäßig abgelegt werden.

- Über das „Benutzer“-Menü einen Benutzer auswählen.
- Über das „Import-Modus“-Menü die Option „Artikel per Datei importieren“ auswählen.
- Um das Anlegen des Katalogs abzuschließen, auf den
-Button klicken.
Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Der Katalog ist nun angelegt.
Schritt 2: Aggregation
Im zweiten Schritt wird die Aggregation konfiguriert und ausgeführt. Über die Konfiguration der Aggregationsparameter wird unter anderem die Auswahl der Quellkataloge zusammengestellt und priorisiert. Außerdem wird festgelegt, welches Attribut zur eindeutigen Artikelidentifizierung herangezogen wird, um die Zusammenführung der Artikeldaten aus den verschiedenen Quellkatalogen zu steuern. Und es wird ausgewählt, welches Attribut die Artikelbezeichnung abbildet.
Schritt 2.1: Aggregation konfigurieren
In diesem Schritt wird die Aggregation konfigurier:
- In die Katalogübersicht gehen.

- Auf den Namen des Katalogs klicken, um die Katalogprozessübersicht aufzurufen.
- Auf „Aggregation“ klicken, um die Aggregationskonfiguration aufzurufen.

- Auf den
-Button unterhalb der Katalogtabelle klicken, um das Diaglogfenster zum Hinzufügen von Quellkatalogen aufzurufen.

- Den ersten Quellkatalog hinzufügen. In diesem Fall ist das der bereits angelegte Katalog „GRSC_01“:
- Den Katalog aus der Liste heraussuchen. Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Katalogliste anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
- Auf den Katalog klicken, um diesen auszuwählen. Der entsprechende Chip wird daraufhin im Eingabefeld eingeblendet.
- Weitere Quellkataloge hinzufügen wie beschrieben.

- Auf den
-Button klicken, um die Auswahl der Quellkataloge abzuschließen.
Das Dialogfenster schließt sich und die ausgewählten Quellkataloge werden in der Tabelle aufgelistet.

- Jedem der Quellkataloge eine der verfügbaren Grundfarben zuweisen:
- In der Tabellenzeile eines Katalogs auf das Farbfeld klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
- Um eine der Grundfarben auszuwählen, im Bereich „Grundfarben“ in das entsprechende Farbfeld klicken.
- Um die Farbauswahl abzuschließen, auf den
-Button
klicken. Das Dialogfenster schließt sich.
- Auch den übrigen Katalogen individuelle Grundfarben zuweisen.

- Über das Menü „Eindeutiges Attribut zur Artikelzusammenführung“ ein iPIM-Supply-Attribut auswählen, das zur eindeutigen Identifizierung der Artikel herangezogen werden soll (in diesem Fall „Modellnummer (607-1-LSF)“).
- Über das Menü „Attribut mit Artikelbezeichnung“ das iPIM-Supply-Attribut auswählen, welches den Artikelnamen enthält (in diesem Fall „Produktname (ShortDescription)“).
- Im unteren Bereich der Seite auf den
-Button klicken, um die vorgenommene Zusammenstellung von Quellkatalogen zu speichern.

und
verwenden, um die Reihenfolge der Kataloge anzupassen. Auf diese Weise lässt sich die Priorisierungsreihenfolge festlegen.
Schritt 4.2: Aggregation ausführen
Um die Aggregation auszuführen, wird wie folgt vorgegangen:
- Wieder in den Reiter „Katalogprozesse“ gehen.
- Auf die Schaltfläche
klicken. Anschließend erscheint ein Eingabeaufforderungsfenster. - Auf den
-Button klicken, um die Aggregation anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Aggregation erscheint eine entsprechende Meldung und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.

Schritt 3: Priorisierung
An dritter Stelle steht die Priorisierung. In diesem Schritt lässt sich für jedes relevante iPIM-Supply-Attribut festlegen, aus welchem Quellkatalog die entsprechenden Attributwerte übernommen werden.
Schritt 3.1: Priorisierung konfigurieren
In diesem Schritt wird die Priorisierung konfigurier:
- Zurück in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
- Auf „Priorisierung“ klicken, um die Priorisierungskonfiguration aufzurufen.


- Gegebenenfalls die Priorisierungsreihenfolge der einzelnen Attribute anpassen. Dabei mit dem ersten Attribut beginnen:
- Um einen Quellkatalog in der Priorisierungsreihenfolge heraufzusetzen, im jeweiligen Chip auf die Schaltfläche
klicken. Der Chip wandert daraufhin nach links. - Um einen Quellkatalog in der Priorisierungsreihenfolge herabzusetzen, im jeweiligen Chip auf die Schaltfläche
klicken. Der Chip wandert daraufhin nach rechts.
- Um einen Quellkatalog in der Priorisierungsreihenfolge heraufzusetzen, im jeweiligen Chip auf die Schaltfläche
- Die Chips für alle weiteren Attribute rearrangieren.
- Auf den
-Button unterhalb der Tabelle klicken, um die vorgenommenen Änderungen zu speichern.

Die Priorisierung ist nun konfiguriert und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.
Schritt 3.2: Priorisierung ausführen
In diesem Schritt wird die Priorisierung ausgeführt:
- Zurück in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
- Auf die Schaltfläche
klicken. Anschließend erscheint ein Eingabeaufforderungsfenster. - Auf den
-Button klicken, um die Priorisierung anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Priorisierung erscheint eine entsprechende Meldung und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.

Schritt 4: Freigabe
An vierter Stelle steht die Freigabe der Katalogartikel und der zugehörigen Artikeldaten.
Schritt 4.1: Freigabe konfigurieren
In diesem Schritt wird die Freigabe konfiguriert:
- Auf „Freigabe“ klicken, um die Freigabekonfiguration aufzurufen.

- Falls nicht bereits eingestellt, über das Menü im Abschnitt „Freigabestrategie“ die Option „Standard“ auswählen. Bei dieser Einstellung muss nur eine der definierten Freigaberegeln erfüllt sein, damit ein Artikel freigegeben wird.
- Auf den
-Button unten rechts klicken, um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern.
Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.

- Falls diese nicht bereits besteht, eine automatische Freigaberegel definieren. Dazu über das Menü in der Fußzeile die Option „Automatische Freigabe“ auswählen und danach auf den
-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.

- Einen Namen für die Freigaberegel in das „Titel“-Feld eingeben.
- Über das „Automatische Freigabe“-Menü die Option „Gültige Artikel ohne Warnungen“ auswählen, so dass nur Artikel freigegeben werden, die alle Validierungen uneingeschränkt bestanden haben.
- Über das „Automatische Ablehnung“-Menü die Option „Ungültige Artikel“ auswählen, so dass Artikel abgelehnt werden, welche keine der Validierungen bestanden haben.

- Um den Vorgang abzuschließen, auf den
-Button klicken.
Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.
Die Konfiguration der Freigabe ist nun abgeschlossen und die Freigabe lässt sich ausführen.
Schritt 4.2: Freigabe ausführen
In diesem Schritt wird die Freigabe ausgeführt, um die transformierten Artikel für die Synchronisation freizugeben.
- Wieder in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
- Auf die Schaltfläche
klicken. Anschließend erscheint ein Eingabeaufforderungsfenster. - Auf den
-Button klicken, um die Freigabe anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Freigabe erscheint eine entsprechende Meldung und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.

Schritt 5: Synchronisierung
An fünfter Stelle steht die Synchronisierung der Katalogartikel mit iPIM, um dort die entsprechenden Produkte zu erzeugen.
Schritt 5.1: Synchronisierung konfigurieren
In diesem Schritt müssen Sie die Produktbildung konfigurieren, welche im Zuge der Synchronisierung erfolgt:
- Auf „Synchronisation“ klicken, um die Synchronisationskonfiguration aufzurufen.

- Über Menü im Abschnitt „Produktbildung“ das Attribut auswählen, auf dessen Basis die importierten Artikel zu Produkten zusammengefasst werden sollen. In diesem Beispiel wird das Lieferantenattribut „Article name“ bzw. das entsprechende iPIM-Supply-Attribut „Produktname (ShortDescription)“ für diesen Zweck verwendet.
- Auf den
-Button unten rechts klicken, um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern.

Schritt 5.2: Synchronisation ausführen
Im letzten Schritt müssen die freigegebenen iPIM-Supply-Artikel und die zugehörigen Artikeldaten mit iPIM synchronisiert werden, um dort die entsprechenden Produkte zu erzeugen.
- Wieder in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
- Auf die Schaltfläche
klicken. Anschließend erscheint das entsprechende Eingabeaufforderungsfenster. - Auf den
-Button klicken, um die Synchronisation anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Synchronisation erscheint eine entsprechende Meldung.

Der Katalogprozess ist nun abgeschlossen und die neu erzeugten Produkte lassen sich zum Beispiel im Reiter „Produkte“ der „Taxonomien“-App des iPIM Portals einsehen.