Katalogprozess für Golden-Record-Katalog

Ein Golden-Record-Katalog ist ein Sammelkatalog, in dem Artikeldaten von Multi-Lieferanten-Artikeln aus verschiedenen Quellkatalogen zusammenlaufen. Mehr erfahren

In diesem Beispiel laufen die Artikeldaten aus drei verschiedenen Katalogen Golden-Record-Source-Katalogen zusammen.
 

Schritt 1: Katalog anlegen

Im ersten Schritt wird ein neuer Katalog angelegt:

  1. In den Reiter „Kataloge“ von iPIM Supply gehen.
  2. Auf den Katalog anlegen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
  1. Über das „Katalogtyp“-Menü die Option „Golden-Record-Katalog“ auswählen.
  2. Einen Katalognamen in das „Katalogname“-Feld eingeben.
  3. Über das „Lieferant“-Menü einen Lieferanten auswählen.
  4. Über das „Sprache“-Menü eine Katalogsprache auswählen. Diese Einstellung bestimmt auch die Sprachebene lokalisierter iPIM-Supply-Attribute, auf die Lieferantenattribute standardmäßig gemappt werden. 
  5. Über das „Kontext“-Menü die Kontextebene auswählen, auf der die importierten Daten standardmäßig abgelegt werden.
  1. Über das „Benutzer“-Menü einen Benutzer auswählen.
  2. Über das „Import-Modus“-Menü die Option „Artikel per Datei importieren“ auswählen.
  3. Um das Anlegen des Katalogs abzuschließen, auf den Erstellen-Button klicken.Pfeil nach rechts Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Der Katalog ist nun angelegt.
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Eine Übersicht der grundlegenden Rechte für die Verwendung des Katalogprozesses finden sich hier.

Schritt 2: Aggregation

Im zweiten Schritt wird die Aggregation konfiguriert und ausgeführt. Über die Konfiguration der Aggregationsparameter wird unter anderem die Auswahl der Quellkataloge zusammengestellt und priorisiert. Außerdem wird festgelegt, welches Attribut zur eindeutigen Artikelidentifizierung herangezogen wird, um die Zusammenführung der Artikeldaten aus den verschiedenen Quellkatalogen zu steuern. Und es wird ausgewählt, welches Attribut die Artikelbezeichnung abbildet.

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Für detaillierte Informationen über die Konfiguration und die Ausführung der Aggregation, hier klicken. Und für eine Liste der erforderlichen Rechte, hier klicken.

Schritt 2.1: Aggregation konfigurieren

In diesem Schritt wird die Aggregation konfigurier:

  1. In die Katalogübersicht gehen.
  1. Auf den Namen des Katalogs klicken, um die Katalogprozessübersicht aufzurufen.
  1. Auf „Aggregation“ klicken, um die Aggregationskonfiguration aufzurufen.
  1. Auf den Hinzufügen-Button unterhalb der Katalogtabelle klicken, um das Diaglogfenster zum Hinzufügen von Quellkatalogen aufzurufen.
  1. Den ersten Quellkatalog hinzufügen. In diesem Fall ist das der bereits angelegte Katalog „GRSC_01“:
    1. Den Katalog aus der Liste heraussuchen. Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Katalogliste anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
    2. Auf den Katalog klicken, um diesen auszuwählen. Der entsprechende Chip wird daraufhin im Eingabefeld eingeblendet.
    3. Weitere Quellkataloge hinzufügen wie beschrieben.
  1. Auf den Hinzufügen-Button klicken, um die Auswahl der Quellkataloge abzuschließen.Pfeil nach rechtsDas Dialogfenster schließt sich und die ausgewählten Quellkataloge werden in der Tabelle aufgelistet.
  1. Jedem der Quellkataloge eine der verfügbaren Grundfarben zuweisen:
    1. In der Tabellenzeile eines Katalogs auf das Farbfeld klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
    2. Um eine der Grundfarben auszuwählen, im Bereich „Grundfarben“ in das entsprechende Farbfeld klicken.
    3. Um die Farbauswahl abzuschließen, auf den OK-Button Pfeil nach rechtsklicken. Das Dialogfenster schließt sich.
  2. Auch den übrigen Katalogen individuelle Grundfarben zuweisen.
  1. Über das Menü „Eindeutiges Attribut zur Artikelzusammenführung“ ein iPIM-Supply-Attribut auswählen, das zur eindeutigen Identifizierung der Artikel herangezogen werden soll (in diesem Fall „Modellnummer (607-1-LSF)“).
  2. Über das Menü „Attribut mit Artikelbezeichnung“ das iPIM-Supply-Attribut auswählen, welches den Artikelnamen enthält (in diesem Fall „Produktname (ShortDescription)“).
  3. Im unteren Bereich der Seite auf den Speichern-Button klicken, um die vorgenommene Zusammenstellung von Quellkatalogen zu speichern.
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Gegebenenfalls die Pfeiltasten und verwenden, um die Reihenfolge der Kataloge anzupassen. Auf diese Weise lässt sich die Priorisierungsreihenfolge festlegen.

Schritt 4.2: Aggregation ausführen

Um die Aggregation auszuführen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Wieder in den Reiter „Katalogprozesse“ gehen.
  1. Auf die Schaltfläche Ausführen klicken. Anschließend erscheint ein Eingabeaufforderungsfenster.
  2. Auf den Ja-Button klicken, um die Aggregation anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Aggregation erscheint eine entsprechende Meldung und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.

Schritt 3: Priorisierung

An dritter Stelle steht die Priorisierung. In diesem Schritt lässt sich für jedes relevante iPIM-Supply-Attribut festlegen, aus welchem Quellkatalog die entsprechenden Attributwerte übernommen werden.

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Für detaillierte Informationen über die Konfiguration und die Ausführung der Priorisierung, hier klickekn. Und für eine Liste der erforderlichen Rechte, hier klicken.

Schritt 3.1: Priorisierung konfigurieren

In diesem Schritt wird die Priorisierung konfigurier:

  1. Zurück in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
  1. Auf „Priorisierung“ klicken, um die Priorisierungskonfiguration aufzurufen.

Beim Aufrufen der Priorisierungskonguration werden in der Tabelle die iPIM-Supply-Attribute aus den verknüpften Quellkatalogen aufgelistet, wobei diese anhand der Priorierungsreihenfolge der Quellkataloge priorisiert sind.
  1. Gegebenenfalls die Priorisierungsreihenfolge der einzelnen Attribute anpassen. Dabei mit dem ersten Attribut beginnen:
    • Um einen Quellkatalog in der Priorisierungsreihenfolge heraufzusetzen, im jeweiligen Chip auf die SchaltflächePfeil links klicken. Der Chip wandert daraufhin nach links.
    • Um einen Quellkatalog in der Priorisierungsreihenfolge herabzusetzen, im jeweiligen Chip auf die SchaltflächePfeil rechtsklicken. Der Chip wandert daraufhin nach rechts.
  2. Die Chips für alle weiteren Attribute rearrangieren.
  3. Auf den Speichern-Button unterhalb der Tabelle klicken, um die vorgenommenen Änderungen zu speichern.

Die Priorisierung ist nun konfiguriert und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.

Schritt 3.2: Priorisierung ausführen

In diesem Schritt wird die Priorisierung ausgeführt:

  1. Zurück in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
  1. Auf die Schaltfläche Ausführen klicken. Anschließend erscheint ein Eingabeaufforderungsfenster.
  2. Auf den Ja-Button klicken, um die Priorisierung anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Priorisierung erscheint eine entsprechende Meldung und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.

Schritt 4: Freigabe

An vierter Stelle steht die Freigabe der Katalogartikel und der zugehörigen Artikeldaten.

INFO
Für detaillierte Informationen über die Freigabe hier klicken. Und eine Liste der erforderlichen Rechte findet sich hier.

Schritt 4.1: Freigabe konfigurieren

In diesem Schritt wird die Freigabe konfiguriert:

  1. Auf „Freigabe“ klicken, um die Freigabekonfiguration aufzurufen.
  1. Falls nicht bereits eingestellt, über das Menü im Abschnitt „Freigabestrategie“ die Option „Standard“ auswählen. Bei dieser Einstellung muss nur eine der definierten Freigaberegeln erfüllt sein, damit ein Artikel freigegeben wird.
  2. Auf den Speichern-Button unten rechts klicken, um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern.Pfeil nach rechts Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.
  1. Falls diese nicht bereits besteht, eine automatische Freigaberegel definieren. Dazu über das Menü in der Fußzeile die Option „Automatische Freigabe“ auswählen und danach auf den Hinzufügen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
  1. Einen Namen für die Freigaberegel in das „Titel“-Feld eingeben.
  2. Über das „Automatische Freigabe“-Menü die Option „Gültige Artikel ohne Warnungen“ auswählen, so dass nur Artikel freigegeben werden, die alle Validierungen uneingeschränkt bestanden haben.
  3. Über das „Automatische Ablehnung“-Menü die Option „Ungültige Artikel“ auswählen, so dass Artikel abgelehnt werden, welche keine der Validierungen bestanden haben.
  1. Um den Vorgang abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken.Pfeil nach rechts Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.

Die Konfiguration der Freigabe ist nun abgeschlossen und die Freigabe lässt sich ausführen.

Schritt 4.2: Freigabe ausführen

In diesem Schritt wird die Freigabe ausgeführt, um die transformierten Artikel für die Synchronisation freizugeben.

  1. Wieder in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
  1. Auf die Schaltfläche Ausführen klicken. Anschließend erscheint ein Eingabeaufforderungsfenster.
  2. Auf den Ja-Button klicken, um die Freigabe anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Freigabe erscheint eine entsprechende Meldung und es kann zum nächsten Schritt übergegangen werden.

Schritt 5: Synchronisierung

An fünfter Stelle steht die Synchronisierung der Katalogartikel mit iPIM, um dort die entsprechenden Produkte zu erzeugen.

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Detaillierte Informationen über den Prozessschritt „Synchronisation“ finden sich hier. Und eine Übersicht der erforderlichen Rechte findet sich hier.

Schritt 5.1: Synchronisierung konfigurieren

In diesem Schritt müssen Sie die Produktbildung konfigurieren, welche im Zuge der Synchronisierung erfolgt:

  1. Auf „Synchronisation“ klicken, um die Synchronisationskonfiguration aufzurufen.
  1. Über Menü im Abschnitt „Produktbildung“ das Attribut auswählen, auf dessen Basis die importierten Artikel zu Produkten zusammengefasst werden sollen. In diesem Beispiel wird das Lieferantenattribut „Article name“ bzw. das entsprechende iPIM-Supply-Attribut „Produktname (ShortDescription)“ für diesen Zweck verwendet.
  2. Auf den Speichern-Button unten rechts klicken, um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern.

Schritt 5.2: Synchronisation ausführen

Im letzten Schritt müssen die freigegebenen iPIM-Supply-Artikel und die zugehörigen Artikeldaten mit iPIM synchronisiert werden, um dort die entsprechenden Produkte zu erzeugen.

  1. Wieder in den Reiter „Katalogprozess“ gehen.
  1. Auf die Schaltfläche Ausführen klicken. Anschließend erscheint das entsprechende Eingabeaufforderungsfenster.
  2. Auf den Ja-Button klicken, um die Synchronisation anzustoßen. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Synchronisation erscheint eine entsprechende Meldung.

Der Katalogprozess ist nun abgeschlossen und die neu erzeugten Produkte lassen sich zum Beispiel im Reiter „Produkte“ der „Taxonomien“-App des iPIM Portals einsehen.