Aktionen
Aktionen sind Funktionen in der Benutzeroberfläche, die über das Aktionsmenü
ausgeführt werden können.
Aktionsmenüs
Aktionsmenüs gehören zu den Werkzeugpaletten. Das wichtigste Aktionsmenü befindet sich hinter dem Icon
in der Fußleiste nahezu jeder App. Die Zusammensetzung des Aktionsmenüs hängt von dem jeweiligen Kontext ab. So stehen in den unterschiedlichen Apps unterschiedliche Aktionen zur Verfügung. Zum Teil können Aktionen ausgegraut sein. Dies kann bedeuten, dass die entsprechenden Aktionen im jeweiligen Kontext nicht anwendbar sind, oder dass eine Voraussetzung erfüllt sein muss, um die Aktion anzuwenden. Eine Voraussetzung kann zum Beispiel sein, dass ein Haken gesetzt werden muss. Für mehr Informationen siehe Aktionsmenü.
Aktive Auswahl
Es ist möglich, bestimmte Produkte auswählen und sie der aktiven Auswahl hinzufügen, um sie zu beobachten. Die entsprechenden Produkte werden im „Auswahl“-Widget angezeigt. Sie können über das Aktionsmenü einer Arbeitsliste hinzugefügt werden. Außerdem lassen sich die Produkte über die Schaltfläche „Aktivieren“ in unterschiedlichen Apps des iPIM-Portals öffnen.
Arbeitsliste
Eine Arbeitsliste ist eine Liste von Produkten. Arbeitslisten sind ein wesentlicher Bestandteil vieler alltäglicher Arbeitsabläufe. Sie zeigen dem Benutzer unter anderem, welche Aufgaben für welche Produkte oder Artikel offen sind. Sie zeigen zum Beispiel, ob Attribute bearbeitet oder freigegeben werden müssen, oder ob noch Digital-Assets fehlen. Es wird zwischen statischen und dynamischen Arbeitsvorräten unterschieden:
- Statische Arbeitsvorräte enthalten eine definierte Gruppe von Produkten. Diese werden in der Regel manuell hinzugefügt. Statische Arbeitslisten können privat oder öffentlich sein.
- Dynamische Arbeitsvorräte basieren auf den Ergebnissen einer Suche mit Suchparametern, die in einem Suchfavoriten gespeichert sind. Sie werden ständig geändert und aktualisiert, wenn sich die Produktdaten ändern.
Artikel
Ein Artikel ist die unterste der drei Ebenen, über die eine Ware oder eine Dienstleistung in iPIM repräsentiert werden. Während Produkte und Varianten nur virtuelle Behälter sind, repräsentieren Artikel konkrete Wareneinheiten in der realen Welt (SKUs). Im Falle von Kleidungsstücken können das, zum Beispiel, die verschiedenen Größen einer Farbvariante sein. Jeder Artikel wird durch die vom System vergebene Artikelnummer eindeutig identifiziert. Ein Artikel in iPIM wird auf der blauen Ebene dargestellt. Für weitere Informationen siehe Produkt und Artikel Beziehungen.
Attribute
Attribute bilden den Kern des iPIM-Datenmodells. Sämtliche Merkmale von Funktionen, Listen, Produkten, Varianten, Artikeln, Digital-Assets, Klassifikationen, Importen, Exporten, Berichten etc. werden über Attribute definiert. Attributpflege ist daher ein elementarer Bestandteil der Produktdatenpflege.
Attributprofil
Attributprofil ist eine Sammlung von Attributen, die an unterschiedlichen Stellen in iPIM verwendet werden kann, um z. B. die Auswahl der angezeigten Attributen für bestimmte Zwecke einzugrenzen. Für mehr Informationen dazu siehe Attributprofile.
Benutzer
Ein Benutzer ist eine Person, die durch das System (mithilfe von Anmeldedaten) autorisiert wird und berechtigt ist, bestimmte Aufgaben in iPIM durchzuführen. Für mehr Informationen siehe Benutzer, Benutzerrollen und Benutzerrechte.
Benutzerrolle
Die Benutzerrolle gruppiert eine Reihe von Rechten, die es ermöglichen, bestimmte Aufgaben in der Software auszuführen. Das umfasst zum Beispiel das Recht, Texte zu erstellen und Digitale-Assets zuzuweisen. Einem Benutzer können verschiedene Benutzerrollen zugewiesen werden. Für mehr Informationen siehe Benutzer, Benutzerrollen und Benutzerrechte.
Benutzerrecht
Ein Recht ist die Erlaubnis, eine bestimmte Aufgabe in der Software auszuführen. Das umfasst zum Beispiel das Recht, ein Attribut zu sehen, das Recht, Preise zu sehen usw. Rechte werden Benutzerrollen zugewiesen und Benutzerrollen enthalten in der Regel mehrere Rechte (Berechtigungen). Für mehr Informationen siehe Benutzer, Benutzerrollen und Benutzerrechte.
Benutzerrollentypen
Benutzerrollen sind die mittlere Ebene des dreistufigen Rechtesystems von iPIM. In Benutzerrollen lassen sich Benutzerrechte gruppieren. Benutzerrollen wiederum werden Benutzern zugewiesen, um Ihnen die jeweilige Auswahl von Benutzerrechten zu gewähren. Es gibt vier verschiedene Rollentypen: „Standard“ ist der Standard-Rollentyp. „Standard (inklusive Arbeitslisten)“ erweitert den Rollentyp „Standard“ um einen Zugriff auf Arbeitslisten, die für alle Benutzer freigegeben sind. Der Rollentyp „Standard“ hat nur Zugriff auf die Arbeitslisten, die durch den jeweiligen Benutzer angelegt wurden. In einer Benutzerrolle vom Typ „Toolbox“ lassen sich App-Rechte gruppieren, damit diese für einen schnellen Zugriff im Toolbox-Bereich der linken Seitenleiste erscheinen. In einer Benutzerrolle vom Typ „Workbox“ lassen sich die verschiedenen Aufgaben eines Workflow-Schritts gruppieren.
Content-Objekt
Neben den Produkten, Varianten und Artikeln bildet das Content-Objekt eine weitere Struktur im iPIM. Es verknüpft verschiedene Content-Informationen wie z. B. Attribute, Digital-Assets und Texte.
Dashboard
Das Dashboard ist die Startseite in allen iPIM-Module. Die Inhalte unterscheiden sich je nach Modul. Meistens handelt es sich um eine Übersicht der wichtigsten Daten, die jeweilige Modul liefert. Mehr Informationen finden sich in den Kapiteln zu den Dashboards der einzelnen Module, z. B. Dashboard von iPIM Portal.
Digital-Asset
Digital-Assets sind multimediale Produktinformationen wie zum Beispiel Bilder, Zoom-Bilder, 3D-Ansichten und Produktvideos. Mehr Informationen über die Digital-Asset-Pflege finden sich im Kapitel zu iPIM DAM.
ERP-Daten
ERP-Daten sind Daten, die aus dem ERP-System in iPIM importiert wurde. Diese können in der „Produktdetails“-App im Reiter „ERP“ angesehen werden.
Farbcodierung
Zur leichteren Identifizierung gibt es eine Farbcodierung für die verschiedenen Ebenen, über die eine Ware und ihre Ausprägungen in iPIM repräsentiert werden. Die Produktebene ist rostrot markiert, die Variantenebene ist grün markiert und die Artikelebene ist blau markiert.
Job
Ein Job ist ein im iPIM konfigurierter Prozess, der meist zyklisch im Hintergrund des Systems abläuft, wobei sich Jobs aber auch manuell anstoßen lassen. Jobs werden individuell konfiguriert. Für mehr Informationen über Jobs und Prozesse in iPIM siehe Jobs & Prozesse.
Kategorie
Kategorien dienen der Strukturierung der Produkte und Produkttypen in iPIM. Kategorien bilden die hierarchische Verzeichnisstruktur einer Taxonomie (Klassifikation). Eine Taxonomie kann beliebig viele Kategorien umfassen. Die Kategorien können beliebig viele Unterkategorien in beliebig vielen Ebenen besitzen. Für mehr Informationen dazu, siehe Produktklassifikation.
Kontext
Kontexte sind Datenebenen. Produktdaten wie z. B. Attributwerte, Texte, Preise und Digital-Assets werden mit Kontextebenen verknüpft. Das bedeutet zum Beispiel, dass diese nur in dem verknüpften Kontext sichtbar sind. Ein weiteres Beispiel sind Attributwerte, die sich je nach Kontext unterscheiden können. Mögliche Kontexte sind zum Beispiel unterschiedliche Vertriebskanäle, verschiedene Märkte und Zielgruppen oder die Abgrenzung zwischen dem B2B- und B2B-Handel. So können zum Beispiel über Kontexte abweichende Produktnamen für die einzelnen Vertriebskanäle gepflegt werden.
Mandant
Zur Steuerung des Produktinformationsmanagements verschiedener Unternehmensteile (Sub-Unternehmen, Marken, Produktfamilien u. ä.) erlaubt das Mandantenkonzept die Einrichtung voneinander unabhängiger Zugangsbereiche mit individueller Rechte-, Rollen- und Benutzerverwaltung.
Produkt
Das Produkt ist die oberste der drei Ebenen, über die eine Ware oder eine Dienstleistung in iPIM repräsentiert werden. Ein Produkt ist ein virtueller Behälter, in dem Varianten und Artikel gruppiert werden. Jedes Produkt wird durch die vom System vergebene Produktnummer eindeutig identifiziert. Jede Produktnummer existiert nur einmal. Ein Produkt im iPIM wird auf der rostroten Ebene dargestellt. Für weitere Informationen siehe Produkt und Artikel Beziehungen.
Produktdatenqualität (Produktstatus)
Die Qualität der Produktdaten wird durch die Status-Ampeln angezeigt. Wenn alle vier Status-Ampeln grün sind, bedeutet dies, dass die Datenpflege für das Produkt abgeschlossen ist. Die Ereignisse, welche die Ampelfarben steuern, werden typischerweise in den Workflow-Aufgaben definiert. Nach Abschluss einer Aufgabe ändert sich die Farbe der entsprechenden Status-Ampel. Die den Ampeln zugeordneten Aufgaben und Ampelfarben werden je nach Anwendungsfall individuell festgelegt. Es gibt immer vier Ampeln, aber die Anzahl der Farboptionen für jede Ampel ist nicht begrenzt. So kann jede Ampel nicht nur die Farben Rot, Gelb und Grün haben, sondern je nach Komplexität des Falles auch zusätzliche Farben für verschiedene Zustände wie Blau oder Rosa. Für mehr Informationen dazu siehe Produktdatenpflege.
Property
Properties sind konfigurierbare Eigenschaften an Stammdatenobjekten. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, neben den Attributen zusätzliche Informationen an Stammdatenobjekten zu pflegen und z. B. automatische Prozesse zu steuern.
Spracheinstellungen
Innerhalb des iPIM-Systems wird zwischen zwei Typen von Spracheinstellungen unterschieden:
- Die Oberflächensprache ist die Sprache, in der die Bedienelemente der Benutzeroberfläche lokalisiert sind. Dies kann an jeder Stelle des iPIM-Systems über das entsprechende Dropdown-Menü in der Titelleiste eingestellt werden.
- Die Datensprache ist die Sprache, in der die Daten (d. h. Attribute und Attributwerte) lokalisiert sind.
Suchmodus
Der Suchmodus ist die Einstellung in der „Suche“ App, welche definiert, wie der Suchbegriff interpretiert werden sollte. Es gibt drei Suchmodi: Komfort, Professionell und Standard. Für mehr Informationen dazu, siehe Suchmodi.
Taxonomien
Eine Taxonomie ist eine Verzeichnisstruktur zum Ordnen von Produkten. Die Verzeichnisstruktur einer Taxonomie besteht aus Kategorien und dazugehörigen Unterkategorien, die in beliebigen vielen Ebenen angelegt sein können. Dabei wird zwischen drei verschiedenen Kanaltypen von Taxonomien unterschieden.
- Primäre Taxonomie: Der Kern ist die primäre Taxonomie. Diese dient der Stammdatenpflege. Es existiert immer nur eine primäre Taxonomie. In ihr ist jedes existierende Produkt enthalten, wobei sich jedes Produkt nur in jeweils einer Kategorie erscheint. Mehrfache Kategorienzugehörigkeiten sind nicht möglich.
- Sekundäre Taxonomie. Sekundäre Taxonomien bieten die Möglichkeit, die vorhandenen Produkte in einer abgewandelten Verzeichnisstruktur abzubilden. Dies kann unter anderem eine Standardklassifikation wie eTIM sein. Die Verwendung einer solchen Sekundärklassifikation erleichtert zum Beispiel das Einspielen großer Datenmengen von Lieferanten, die mit einer Standardklassifikation arbeiten.
- Sales-Taxonomien: Sie dienen zum Ausspielen der Produktdaten an unterschiedliche Vertriebskanäle (z. B. Amazon, eBay oder andere Marketplaces). In einer Sales-Taxonomie können Produkte in einer Kategorienstruktur klassifiziert werden, welcher der Kategorienstruktur des jeweiligen Vertriebskanals entspricht. Es kann für jeden Vertriebskanal eine eigene Sales-Taxonomie angelegt werden. Innerhalb einer Sales-Taxonomie dürfen Produkte in mehreren verschiedenen Kategorien erscheinen.
Textkonfiguration
Textkonfigurationen sind Textteile, die durch die Verknüpfung verschiedener Attribute entstehen, und zum Generieren von Texten verwendet werden.
Typen
Typen werden zur Definition von Objekten und Attributen verwendet sowie zur Steuerung von Workflows festgelegt. Die Typisierung ist im iPIM in ihrer technisch-semantischen bzw. kanalspezifischen Bedeutung frei definierbar und konfigurierbar. Beispiele für die Typisierungsmöglichkeiten sind: Medientypen für Multimedia-Assets, Texttypen für Werbetexte, Beziehungstypen für Produktbeziehungen, Artikeltypen für die Produkthierarchien, Attributgruppentypen für die Gruppierung von Attributen, Eventtypen für die Aufgaben in Workflows und Partnertypen für die Geschäftsbeziehungen.
Variante
Die Variante ist die mittlere der drei Ebenen, über die Waren und Dienstleistungen in iPIM repräsentiert werden. Über Varianten können verschiedene Ausprägungen einer Ware – wie zum Beispiel die Farbe – abgebildet werden. Jede Variante wird durch die vom System vergebene Variantennummer eindeutig identifiziert. Die Variantenebene ist optional. Sie wird in iPIM auf der grünen Ebene dargestellt. Für weitere Informationen siehe Produkt und Artikel Beziehungen.
Version
Im iPIM können verschiedene Versionen einer Produktinformation für die unterschiedlichen Vertriebskanäle und Klassifikationen erstellt und veröffentlicht werden. Die verschiedenen Versionen werden bspw. zur Ansprache unterschiedlicher Kundengruppen genutzt, wie B2B- und B2C-Kunden. Gepflegt und verwaltet werden die Versionen in der Taxonomie.
Widgets
Widgets sind Anwendungen, deren Funktionen app- und modulübergreifend im iPIM-System genutzt werden können. Sie werden als Apps installiert, können aber nicht aus der App-Übersicht heraus gestartet werden. Stattdessen stehen sie generell im iPIM Portal und je nach Kontext auch darüber hinaus zur Verfügung (wie z. B. das Widget „Upload“ im Modul iPIM DAM (Digital Asset Management)). Für mehr Informationen dazu siehe Widgets.
Workbox
Eine Workbox ist ein virtueller Behälter zum Gruppieren von Produkten, die an einem Workflow-Prozessschritt bearbeitet werden sollen.
Workflow
Workflows sind vordefinierte und geordnete Arbeitsschritte/Aufgaben. In iPIM sind die Arbeitslisten ein wichtiger Bestandteil des Workflows. Sie geben je nach Zusammenstellung und Auswahl der Produkte die nötigen Arbeitsschritte vor. Die Workflows lassen sich daher individuell konfigurieren und an die Arbeitsabläufe des Unternehmens anpassen.
Den unterschiedlichen Workflows lassen sich individuelle Rollen (und somit die den Rollen zugeordneten Benutzer) mit spezifischen Rechten zuweisen. Für mehr Informationen siehe Workflows und iPIM Workflow.