Die Synchronisation ist der letzte Schritt im Katalogprozess. In diesem Schritt werden die freigegebenen iPIM-Supply-Artikel und die zugehörigen Artikeldaten mit iPIM synchronisiert, um neue Produkte und Artikel anzulegen oder um bestehende Produkte und Artikel zu aktualisieren.
Synchronisation konfigurieren
Konfiguration aufrufen
Um den Synchronisationsprozess zu konfigurieren, müssen Benutzer zuerst die Synchronisationskonfiguration aufrufen. Dazu wird wie folgt vorgegangen:

- Im Abschnitt "Katalogprozess" auf "Synchronisation" klicken oder aus dem Menü des Reiters "Katalogprozess" die Option "Synchronisation" auswählen, um zur Synchronisationskonfiguration zu gelangen.
Allgemeines
Im Abschnitt "Allgemeines" lässt sich festlegen, ob im Zuge des Synchronisationsprozesses auch Produkt- und Artikelrelationen angelegt werden sollen.
- Um das Erstellen von Produkt- und Artikelrelationen zu aktivieren, einen Haken bei der Checkbox setzen.
- Um das Erstellen von Produkt- und Artikelrelationen zu deaktivieren, den Haken bei der Checkbox entfernen.
Produktbildung
Über die Produktbildung werden Artikel mit übereinstimmenden eindeutigen Attributen (z. B. Artikelname) automatisch zu einem Produkt zusammengefasst.
Produktbildung konfigurieren
Um die automatische Zusammenfassung von Artikeln mit übereinstimmenden eindeutigen Attributen zu konfigurieren, wird wie folgt vorgegangen:

- Über das "Produktbildungsattribut"-Menü
ein Attribut auswählen, das für die Produktbildung herangezogen werden soll.
Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Liste der verfügbaren Attribute anhand eines Suchbegriffs zu filtern. - Gegebenenfalls weitere Produktbildungsattribute hinzufügen. Dazu auf den
-Button
klicken und das gewünschte Attribut aus dem nachfolgend erscheinenden Menü auswählen. - Auf den
-Button
im unteren Seitenbereich klicken, um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern.
Produktbildungsvorschau aufrufen

Benutzer können eine Vorschau der Produkte aufrufen, welche durch die automatische Produktbildung erstellt werden. Dazu wird wie folgt vorgegangen:
- Auf den
-Button klicken.
Eine Liste der Produkte wird eingeblendet.
Produktbildung deaktivieren
Wenn Benutzer die automatische Produktbildung deaktivieren, wird für jeden importierten Artikel ein separates Produkt angelegt. Um die automatische Produktbildung zu deaktivieren, wird wie folgt vorgegangen:
- Einen Haken bei der Checkbox "Kein Attribut zur Gruppierung heranziehen" setzen.
- Auf den
-Button klicken, um die vorgenommene Einstellung zu speichern.
Attributregeln konfigurieren
Der Abschnitt "Attributregeln" zeigt eine tabellarische Aufstellung der iPIM-Supply-Attribute. Hier lassen sich für die einzelnen Attribute Regeln aufstellen, welche bestimmen, wie bei der Synchronisation verfahren werden soll. Dabei können Benutzer individuelle Regeln für einzelne Attribute definieren oder sie können dieselbe Regel für alle aufgelisteten Attribute festlegen.
Individuelle Attributregeln festlegen:

Um individuelle Attributregeln für einzelne Attribute aufzustellen, wird wie folgt vorgegangen:
- Aus dem Menü
in der Tabellenzeile eines Attributes eine Attributregel auswählen. Zur Auswahl stehen die Optionen:
- Nicht synchronisieren: Das iPIM-Supply-Attribut wird nicht mit iPIM synchronisiert.
- Einmalig synchronisieren: Das iPIM-Supply-Attribut wird nur einmalig mit iPIM synchronisiert.
- Nur bei Artikelanlage synchronisieren: Das iPIM-Supply-Attribut wird nur bei der Artikelanlage mit iPIM synchronisiert.
- Nur Änderungen synchronisieren: Das iPIM-Supply-Attribut wird nur dann mit iPIM synchronisiert, wenn es seit dem letzten Import eine Änderung gab.
- Alle Attribute immer überschreiben: Das iPIM-Supply-Attribut wird immer mit iPIM synchronisiert.
- Bei allen übrigen Attributen die jeweiligen Attributregeln auswählen.
- Um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern, auf den
-Button
klicken.
Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. - Um die vorgenommenen Einstellungen zu verwerfen, auf den
-Button
klicken.
- Wenn Benutzer für ein Attribut die Attributregel „Nur Änderungen synchronisieren“ wählen, werden die entsprechenden Attributwerte aller importierten Artikel an iPIM gesendet. Die Delta-Prüfung im ERP-Importprozess in iPIM regelt, bei welchen Artikeln die Attributwerte aktualisiert werden, weil sich Änderungen ergeben haben. Der Datenabgleich über die Delta-Prüfung orientiert sich am übertragenen Datenstand und nicht am tatsächlichen Datenstand. Das bedeutet zwischenzeitlich manuell vorgenommene Anpassungen von Attributwerten werden nicht berücksichtigt und sie werden dementsprechend auch überschrieben.
- Wenn Benutzer die Attributregel „Alles überschreiben“ wählen, wird das jeweilige Attribut immer an iPIM gesendet. Dabei wird die Delta-Prüfung im ERP-Importprozess für dieses Attribut überschrieben, sodass der gelieferte Wert aus iPIM Supply auf jeden Fall verarbeitet wird. Dies ist unabhängig davon, ob es wirklich eine Änderung gibt oder nicht. Diese Attributregel eignet sich dazu, manuelle Änderungen wieder zu überschreiben.
Dieselbe Attributregel für alle festlegen:
Um dieselbe Regel für alle Attribute aufzustellen, wird wie folgt vorgegangen:
- Über das Menü unterhalb der Attributliste eine Regel auswählen.
- Auf den
-Button neben dem Menü klicken.
Die Auswahl in den Tabellenzeilen der einzelnen Attribute passt sich entsprechend an.
- Um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern, auf den
-Button klicken.
Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. - Um den Vorgang abzubrechen, auf den
-Button klicken.
Synchronisation ausführen
Um eine Synchronisation der freigegebenen Artikel auszuführen, wird wie folgt vorgegangen:
- Den entsprechenden Katalog aufrufen und in den Reiter "Katalogprozess" gehen.
- In der Karte "Synchronisation" auf die Schaltfläche
.
Das entsprechende Eingabeaufforderungsfenster wird eingeblendet. - Auf den
-Button klicken, um die Synchronisation anzustoßen. Im Anschluss erscheint eine entsprechende Prozessmeldung und es wird eine Synchronisationsstatistik eingeblendet. Abhängig davon ob der Prozess erfolgreich, teilweise erfolgreich oder fehlerhaft war, springt die Statusampel auf die entsprechende Farbe um.

Synchronisationsbericht
Der Synchronisationsbericht zeigt wesentliche Informationen zu der zuletzt erfolgten Synchronisation an. Diese sind nach Prozessen, Ereignissen und Ergebnissen gegliedert. Zusätzlich gibt es in getrennten Infokarten die allgemeinen Prozessmeldungen, nach Artikeln und nach Fehlern gruppierte Fehlerberichte sowie Aufstellungen der erfolgreich neu synchronisierten (d. h. neu angelegten) Artikel, der erfolgreich aktualisierten Artikel und der nicht übermittelten Artikel.
Synchronisationsbericht aufrufen
- Um den Synchronisationsbericht aufzurufen, auf "Synchronisationsbericht" klicken.
Die entsprechende Übersichtsseite wird aufgerufen.
Infokarten ein- und ausklappen
- Um eine bestimmte Infokarte auszuklappen, in der jeweiligen Karte auf die Schaltfläche
klicken. - Um eine ausgeklappte Infokarte wieder einzuklappen, in der jeweiligen Karte auf die Schaltfläche
klicken.
Artikel aufrufen
Benutzer können einzelne Artikel aufrufen, um sich eine Übersicht der Artikeldaten anzeigen zu lassen:
- In der Artikeltabelle der jeweiligen Infokarte auf die iPIM-Supply-Nummer des gewünschten Artikels klicken.
Die Artikelübersicht des Artikels wird aufgerufen.

Berichtdaten exportieren

In der Karte "Export" lassen sich die Berichtdaten eines Sychronisationsberichts exportieren, wobei die ausgegebenen Daten anhand verschiedener Parameter gefiltert werden können. Dazu wird wie folgt vorgegangen:
- Aus dem "Berichtart auswählen"-Menü
eine Berichtart auswählen. Es gibt die folgenden Optionen:
- "Artikelmeldungen" für einen Export der Artikelmeldungen
- "Prozessbericht" für den Export des gesamten Sychronisationsberichts inklusive der Artikelmeldungen
- Über das "Format auswählen"-Menü
ein Dateiformat auswählen (.xslx oder .csv). - Über das "Artikelstatus"-Menü
gegebenenfalls einen Artikelstatus auswählen. - Über das "Fehlercode"-Menü
gegebenenfalls einen Fehlercode auswählen (seit Version 5.8). - Auf den
-Button
klicken, um den Export auszuführen. Die Datei lässt sich in der Regel über den lokalen Download-Ordner aufrufen.
FAQ
Grundlagen
Was passiert im Prozessschritt "Synchronisation" beim Lieferantenkatalog?
Die Synchronisation ist der vierte und letzte Schritt im Katalogprozess. In diesem Schritt werden die freigegebenen iPIM-Supply-Artikel und die zugehörigen Artikeldaten mit iPIM synchronisiert, um neue Produkte und Artikel anzulegen oder bestehende Produkte und Artikel zu aktualisieren.
Allgemeine Einstellungen und Produktbildung
Was versteht man unter Produktbildung?
Über die Produktbildung werden Artikel mit übereinstimmenden eindeutigen Attributen, wie zum Beispiel der Modellnummer, automatisch zu einem Produkt zusammengefasst. Dadurch entsteht aus mehreren Artikelvarianten ein gemeinsames Produkt.
Welche Voraussetzung muss ein Produktbildungsattribut erfüllen?
Als Produktbildungsattribut muss ein iPIM-Attribut ausgewählt werden, das auf der Produktebene liegt. Nur so kann die Produktbildung erfolgreich durchgeführt werden.
Wie deaktiviere ich die automatische Produktbildung, und was passiert dann mit den importierten Artikeln?
Um die automatische Produktbildung zu deaktivieren, wird die Checkbox "Kein Attribut zur Gruppierung heranziehen" aktiviert und die Einstellung anschließend gespeichert. In diesem Fall wird für jeden importierten Artikel ein separates Produkt angelegt.
Attributregeln
Wozu dient der Abschnitt "Attributregeln" in der Synchronisationskonfiguration?
Der Abschnitt "Attributregeln" zeigt eine tabellarische Aufstellung der iPIM-Supply-Attribute, für die sich jeweils Regeln aufstellen lassen, die bestimmen, wie bei der Synchronisation mit diesen Attributen verfahren wird. Dabei können sowohl individuelle Regeln pro Attribut als auch eine einheitliche Regel für alle Attribute festgelegt werden.
Was genau bewirkt die Attributregel "Nur Änderungen synchronisieren", und worauf sollte ich dabei achten?
Bei dieser Regel werden die entsprechenden Attributwerte aller importierten Artikel an iPIM gesendet, wobei die Delta-Prüfung im ERP-Importprozess in iPIM regelt, bei welchen Artikeln die Werte tatsächlich aktualisiert werden. Da sich der Datenabgleich am übertragenen und nicht am tatsächlichen Datenstand orientiert, werden zwischenzeitlich manuell vorgenommene Anpassungen von Attributwerten nicht berücksichtigt und entsprechend überschrieben.
Wann sollte ich die Attributregel "Alle Attribute immer überschreiben" einsetzen?
Diese Regel eignet sich, um manuelle Änderungen an einem Attribut gezielt wieder zu überschreiben. Dabei wird die Delta-Prüfung im ERP-Importprozess für dieses Attribut außer Kraft gesetzt, sodass der aus iPIM Supply gelieferte Wert unabhängig davon verarbeitet wird, ob tatsächlich eine Änderung vorliegt.
Rechte
Folgende Rechte werden benötigt, um den Prozessschritt „Synchronisation“ zu verwenden:
| Key | Identifier | Beschreibung |
| ipim-supply.catalogs.process | iPIM Supply – Catalog process | Recht, Kataloge bzw. deren Reiter „Katalogprozess“ aufzurufen |
| ipim-supply.catalogs.process.synchronization.configure | iPIM Supply – Catalog process – Synchronization – Configure synchronization process | Recht, die Synchronisationskonfiguration zu verwenden |
| ipim-supply.catalogs.process.synchronization.start | iPIM Supply – Catalog process – Synchronization – Start synchronization process | Recht, eine Synchronisation anzustoßen |
| ipim-supply.catalogs.process.synchronization.view-reports | iPIM Supply – Catalog process – Synchronization – View synchronization reports | Recht, Synchronisationsberichte und den Reiter „Berichte“ aufzurufen. |
| ipim-supply.catalogs.process.synchronization.view-results | iPIM Supply – Catalog process – Synchronization – View synchronization results | Recht, das Synchronisationsergebnis zu sehen |

- Um sich einloggen zu können, müssen Benutzer mit wenigstem einem Lieferanten (d. h. Partner vom Typ Lieferant) verknüpft sein.
- Um außerhalb der regelmäßig erfolgenden Synchronisation neu hinzufügte Rechte für Benutzer wirksam zu machen, müssen Sie unter dem Reiter „Schedules“ eine Masterdaten-Synchronisation für Benutzer und Rollen vornehmen.
- Die Identifier von Rechten werden an dieser Stelle nicht korrekt angezeigt, da freistehende Bindestriche als Halbgeviertgetrische dargestellt werden. Um bestimmte Rechte in iPIM CC aufzurufen, kopieren Sie den jeweiligen Key in die Zwischenablage und suchen Sie in iPIM CC nach dem Key.