Transformation (GR-Quellkatalog)

Im Rahmen der Transformation werden die Attribute des Lieferanten über ein sogenanntes Mapping den entsprechenden iPIM-Supply-Attributen zugeordnet und auf diese geschrieben, um das Datenmodell des Lieferanten und das iPIM-Datenmodell zu synchronisieren. Eigens konfigurierbare Transformationsregeln, Bereinigungsregeln und Validierungsregeln unterstützen diesen Vorgang.

Transformation konfigurieren

Um die Transformation von importierten Artikeln und der zugehörigen Artikeldaten zu konfigurieren, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Im Reiter "Katalogprozess" auf "Transformation" klicken oder aus dem Menü des Reiters "Konfiguration" die Option "Transformation" auswählen, um zur Transformationskonfiguration zu gelangen.
  1. Im Abschnitt "Transformationsregeln" die erforderlichen Transformationsregeln für das Attributmapping festlegen. Diese steuern die Zuordnung der Lieferantenattribute zu den entsprechenden iPIM-Supply-Attributen. Näheres dazu findet sich hier.
  2. Im Abschnitt "Standard-Zahlenformate und Trennzeichen" die Standardschreibweise für Zahlen sowie das Trennzeichen für die einzelnen Werte einer Wertemenge festlegen. Näheres dazu findet sich hier.
  3. Im Abschnitt "Preisattribute " die erforderlichen Preisattribute festlegen. Näheres dazu findet sich hier.
  4. Im Abschnitt "Kontext-Attribute" die erforderlichen Kontext-Attribute festlegen. Näheres dazu findet sich hier.
  5. Im Abschnitt "Sprachspezifische Attribute" die erforderlichen sprachspezifischen Attribute festlegen.
  6. Im Abschnitt "Bereinigungsregeln " die erforderlichen Bereinigungsregeln festlegen. Näheres dazu findet sich hier.
  7. Im Abschnitt "Validierungsregeln " die erforderlichen Validierungsregeln festlegen. Näheres dazu findet sich hier.

  • Um Ihre Einstellungen zu speichern, auf den Speichern-Button klicken.Pfeil nach rechtsEs wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.Die Transformation der importierten Artikel und Artikeldaten ist nun konfiguriert und lässt sich ausführen.
  • Um den Vorgang abzubrechen und die vorgenommenen Einstellungen zu verwerfen, auf den Abbrechen-Button klicken.

Note
  • Für die spätere Synchronisation ist erforderlich, dass auch ein Attributmapping auf die entsprechenden Kategorien der primären iPIM-Klassifikation eingerichtet ist. Falls die importierten Lieferantendaten keine Kategorieinformationen enthalten, können Benutzer zum Beispiel eine Transformationsregel für das iPIM-Supply-Attribut „iPIM Klassifikation (IPIM_PURCHASE_CATEGORY)“ hinzufügen und als Lieferantenattribut die Option „<Leer>“ auswählen. Anschließend für das Attribut eine Bereinigungsregel vom Typ „Standardwert setzen“ erstellen und als Standardwert eine Kategorie der iPIM-Klassifikation festlegen.
  • Wenn mit drei Produktebenen gearbeitet wird, muss sichergestellt werden, dass auch ein Attributmapping für den Variantenschlüssel (Variantkey) eingerichtet wird.

INFO
Es müssen nicht zwingend erforderlich, in allen Abschnitten Einstellungen vorzunehmen. Dies hängt von den importierten Artikeldaten ab. Lediglich die Einrichtung von Transformationsregeln für die Zuordnung der Attribute ist obligatorisch.

Transformation ausführen

Um die Transformation der importierten Artikel und der zugehörigen Artikeldaten auszuführen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Den entsprechenden Katalog aufrufen und in den Reiter "Katalogprozess" gehen.
  2. In der Karte "Transformation" auf die Schaltfläche Play klicken.Pfeil nach rechtsDas entsprechende Eingabeaufforderungsfenster wird eingeblendet.
  3. Auf den Ja-Button klicken, um die Transformation anzustoßen. Im Anschluss erscheint eine entsprechende Prozessmeldung und es wird eine Transformationsstatistik eingeblendet. Abhängig davon ob der Prozess erfolgreich, teilweise erfolgreich oder fehlerhaft war, springt die Statusampel auf die entsprechende Farbe um.

Transformationsbericht

Der Transformationsbericht zeigt wesentliche Informationen zu der zuletzt erfolgten Transformation an. Diese sind nach Prozessen, Ereignissen und Ergebnissen gegliedert. Zusätzlich gibt es eine Aufstellung von allgemeinen Meldungen und Fehlerberichten. Letztere sind in getrennten Karten nach Fehlern und nach Artikeln gruppiert.

Transformationsbericht aufrufen

  • Um den Transformationsbericht aufzurufen, auf die Schaltfläche "Transformationsbericht" klicken.Pfeil nach rechtsAnschließend wird die entsprechende Übersichtsseite aufgerufen.

Infokarten ein- und ausklappen

  • Um eine bestimmte Infokarte auszuklappen, in der jeweiligen Karte auf die SchaltflächeAusklappenklicken.
  • Um eine ausgeklappte Infokarte wieder einzuklappen, in der jeweiligen Karte auf die SchaltflächeEinklappenklicken.

Berichtaktionen verwenden

Die Berichte listen Fehler- und Warnmeldungen auf, die bei der Transformation der importierten Artikel und Artikeldaten aufgetreten sind. Die Berichte nach Fehlern und nach Artikeln gruppiert. Benutzer können die aufgetretenen Fehler an dieser Stelle über die entsprechenden Berichtaktionen direkt beheben oder sie können die zugehörigen Meldungen verwerfen.

Wertezuordnung vornehmen

Bei einem Import von Attributen mit einer Wertemenge kann es vorkommen, dass Werte aus der Wertemenge des Lieferanten keinen Werten aus der Wertemenge des entsprechenden iPIM-Supply-Attributs zugeordnet werden konnten. Über diese Aktion lässt sich die Wertezuordnung manuell vornehmen. Dazu wird wie folgt vorgegangen:

  1. In der Tabellenzeile der entsprechenden Fehlermeldung auf die Schaltfläche Wertezuordnung klicken, um das zugehörige Dialogfenster aufzurufen. Das Dialogfenster zeigt eine Übersicht der importierten Lieferantenattributwerte und der eventuell bereits zugeordneten iPIM-Supply-Attributwerte.
  1. Die gewünschten Wertezuordnungen vornehmen:
    • Um einem Lieferantenattributwert einen Wert aus der Wertemenge des zugehörigen iPIM-Supply-Attributs zuzuweisen, den Wert aus dem Menü in der Spalte "iPIM Supply Attributwert" auswählen.
    • Um einen importierten Lieferantenattributwert zu ignorieren, in der entsprechenden Tabellenzeile auf die Schaltfläche Ignorieren klicken. Daraufhin wird die Tabellenzeile ausgegraut. Der Wert wird in den folgenden Prozessschritten nicht freigegeben und nicht synchronisiert.
    • Um einen importierten Lieferantenattributwert aus der Tabelle zu entfernen, in der entsprechenden Tabellenzeile auf die Schaltfäche Entfernen klicken. Daraufhin verschwindet der Lieferantenattributwert aus der Tabelle.
    • Seit Version 5.6.2. Um mehrere importierte Lieferantenattributwerte auf einmal zu ignorieren, die entsprechenden Zeilen markieren und unterhalb der Tabelle auf die Schaltfläche Ignorieren unterhalb der Tabelle klicken. Zum Markieren mehrerer Zeilen "Shift + Mausklick" bzw. "Strg + Mausklick" verwenden.
    • Seit Version 5.6.2: Um mehrere importierte Lieferantenattributwerte auf einmal aus der Tabelle zu entfernen, die entsprechenden Zeilen markieren und unterhalb der Tabelle auf die Schaltfläche Entfernen  unterhalb der Tabelle klicken. Zum Markieren mehrerer Zeilen "Shift + Mausklick" bzw. "Strg + Mausklick" verwenden.
    • Um einen Lieferantenattributwert manuell hinzuzufügen, auf den Hinzufügen-Button unterhalb der Tabelle klicken. Daraufhin erscheint eine neue Tabellenzeile. Den Lieferantenattributwert in das entsprechende Feld eingeben. Anschließend den passenden Attributwert aus dem Menü in der Spalte "iPIM Supply Attributwert" auswählen.

  • Um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Die Wertemappings sind nun eingerichtet
  • Um den Vorgang abzubrechen und die vorgenommenen Einstellungen zu verwerfen, auf den Abbrechen-Button klicken.

INFO
  • Gegebenenfalls einen Haken bei der Checkbox „Automatisch zugeordnete Werte anzeigen“ setzen, damit außer den nicht zugeordneten Werten auch die Werte angezeigt werden, die automatisch zugeordnet werden konnten. Oder einen Haken bei der Checkbox „Nur nicht zugeordnete Werte anzeigen“ setzen, damit nur die Lieferantenattributwerte aufgelistet werden, die bislang nicht zugeordnet wurden.
  • Über das entsprechende Menü lässt sich einstellen, wie viele Lieferantenattribute auf einer Tabellenseite angezeigt werden. Dazu die gewünschte Anzahl auswählen.

Fehlende Attributwerte hinzufügen

Bei einem Import kann es vorkommen, dass bei lokalisierten Attributen die entsprechenden Werte für einzelne Sprachebenen fehlen. Über diese Aktion lassen sich fehlende Attributwerte ergänzen. Dazu wird wie folgt vorgegangen:

  1. In der Tabellenzeile der entsprechenden Fehlermeldung auf die Schaltfläche Fehlende Attributwerte ergänzen klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufruzufen.
  1. Optional: In das "Identifier"-Feld klicken und den Identifier des Attributwerts anpassen.
  2. Die Attributwerte für die einzelnen Sprachebenen in die jeweiligen Eingabefelder eingeben.

  • Um das Hinzufügen fehlender Attributwerte abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Die neuen Werte sind dem Attribut nun zugewiesen. Sie werden an iPIM CC übertragen und dort in die Wertemenge des entsprechenden Attributs eingefügt. Sie können zum Beispiel in der Attributkonfiguration eingesehen werden.
  • Um das Hinzufügen der Attributwerte abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.

Note
Damit sich diese Aktion verwenden lässt, muss die Property ipim.supply.process.transformation.missing-lookup-values.enabled auf „true“ gesetzt werden.

Note
Nach dem Hinzufügen der fehlenden Wertemengenwerts muss der importierte Lieferantenattributwert noch auf den neuen Wertemengenwert gemappt werden.

EK-Kategorien zuordnen

Für die spätere Synchronisation ist es erforderlich, dass auch ein Attributmapping auf die entsprechenden Kategorien der primären iPIM-Klassifikation eingerichtet ist.

Note
Falls durch den Benutzer kein Attributmapping auf die Primärtaxonimie erstellt wurde, wird das Mapping im Zuge der Transformation gesetzt, wobei bei dem Mapping der Wert „<Leer>“ gesetzt wird.

EK-Kategorien direkt auswählen

Über diese Aktion lässt sich Artikeln ohne Kategoriezuordnung eine Kategorie der Primärtaxonomie zuordnen. Um einem Artikel eine Kategorie zuzuordnen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. In der Tabellenzeile der entsprechenden Fehlermeldung auf die SchaltflächeEK-Kategorien zuordnen klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen. Das Dialogfenster zeigt eine Aufstellung der importierten Artikel, welche keiner Kategorie der Primärtaxonomie zugewiesen werden konnten.
  1. In der Tabellenzeile des jeweiligen Artikels in das Eingabefeld der Spalte "IPIM_PURCHASE_CATEGORY" klicken.Pfeil nach rechtsDas Kategorienverzeichnis der Primärtaxonomie wird eingeblendet.
  2. Im Kategorienverzeichnis auf die neue Kategorie klicken, um diese auszuwählen. Der Kategoriename wird daraufhin in dem Eingabefeld eingeblendet. Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Liste der angezeigten Kategorien anhand eines Suchbegriffs zu filtern.

  • Um das Zuweisen der EK-Kategorien abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.
  • Um den Vorgang abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.

INFO
  • Alternativ können Benutzer auch den „Kategorie zuordnen“-Button verwenden und die neue Kategorie über das nachfolgend erscheinende Dialogfenster auswählen.
  • Gegebenenfalls einen Haken bei der Checkbox „Nur nicht zugeordnete Werte anzeigen“ setzen, damit nur Artikel ohne Kategoriezuordnung angezeigt werden.

Bedingte Attributwertsetzung konfigurieren

Über eine Bereinigungsregel zur bedingten Attributwertsetzung wird die Kategoriezuweisung anhand der konfigurierten Bedingungen vorgenommen. Um eine Bereingungsregel zur bedingten Attributwersetzung zu konfigurieren, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Auf die Schaltfläche klicken, um das Dialogfenster zum Einrichten der Bereinigungsregel aufzurufen.
  1. Die Grundeinstellungen der Bereinigungsregel wie gewünscht konfigurieren .
  2. Die Bedingung der Bereinigungsregel wie gewünscht konfigurieren .

  • Um die Konfiguration der Bereinigungsregel abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.
  • Um die Konfiguration der Bereinigungsregel abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.

INFO
Um mehr über die Einrichtung von Bereinigungsregeln zur bedingten Attributwertsetzung erfahren, hier klicken.
Standardwert für die Kategoriezusetzung setzen

Über eine Bereinigungsregel zum Setzen eines Standardwerts wird allen importierten Artikeln eine einheitliche Kategorie der Primärtaxonomie zugewiesen. Um eine solche Bereinigungsregel zu konfigurieren, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Auf die Schaltfläche klicken, um das Dialogfenster zum Einrichten der Bereinigungsregel aufzurufen.
  1. Die Grundeinstellungen der Bereinigungsregel wie gewünscht konfigurieren .
  2. In das "Standardwert"-Feld klicken.Pfeil nach rechtsDas Kategorienverzeichnis der Primärtaxonomie wird eingeblendet.
  3. Im Kategorienverzeichnis auf die neue Kategorie klicken, um diese auszuwählen. Der Kategoriename wird daraufhin in dem Eingabefeld eingeblendet. Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Liste der angezeigten Kategorien anhand eines Suchbegriffs zu filtern.

  • Um die Konfiguration der Bereinigungsregel abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.
  • Um die Konfiguration der Bereinigungsregel abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.

INFO
Um mehr über die Einrichtung von Bereinigungsregeln zum Setzen eines Standardwerts zu erfahren, hier klicken.

Einzelne Meldungen verwerfen

Um eine einzelne Meldungen zu einem bestimmten Artikel zu verwerfen, wird wie folgt vorgegangen:

  • In der Tabellenzeile der jeweiligen Meldung auf den Schieberegler klicken, um diesen von der "Nein"-Position in die "Ja"-Position zu bewegen.

Alle Meldungen verwerfen

Um alle Meldungen zu einem bestimmten Fehler auf einmal zu verwerfen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. In der Zeile des jeweiligen Fehlers auf die Schaltfläche Alle Meldungen verwerfen klicken, um das entsprechende Eingabeaufforderungsfenster zu öffnen.
  2. Auf den Speichern-Button klicken, um das Verwerfen der Meldungen zu bestätigen.Pfeil nach rechtsDas Dialogfenster schließt sich und der Umschalter in der entsprechenden Tabellenzeile bewegt sich in die "Ja"-Position. Beim nächsten Aufrufen des Transformationsberichts wird die verworfene Meldung nicht mehr angezeigt.

Berichtdaten exportieren


Dieser Screenshot zeigt die Benutzeroberfläche unter Version 5.8.

In der Karte "Export" lassen sich die Berichtdaten eines Transformationsberichts exportieren, wobei die ausgegebenen Daten anhand verschiedener Parameter gefiltert werden können. Dazu wird wie folgt vorgegangen:

  1. Aus dem "Berichtart auswählen"-Menü eine Berichtart auswählen. Es gibt die folgenden Optionen:
    • "Artikelmeldungen" für einen Export der Artikelmeldungen
    • "Prozessbericht" für den Export des gesamten Transformationsberichts inklusive der Artikelmeldungen
  2. Über das "Format auswählen"-Menü ein Dateiformat auswählen (.xslx oder .csv).
  3. Über das "Artikelstatus"-Menü gegebenenfalls einen Artikelstatus auswählen.
  4. Über das "Fehlercode"-Menü gegebenenfalls einen Fehlercode auswählen (seit Version 5.8).
  5. Auf den Export-Button klicken, um den Export auszuführen. Die Datei lässt sich in der Regel über den lokalen Download-Ordner aufrufen.

Anwendungsbeispiele

Bedingte Attributwertsetzung für die Kategoriezuordnung einrichten

Dieser Abschnitt erklärt an einem Beispiel, wie Artikel auf Basis des Attributs, welches einen Gerätetyp abbildet, einer passenden Kategorie der Primärtaxonomie zugwiesen wird. Dabei werden Artikel des Gerätetyps "Coffeemaker" auf die Kategorie "Kaffeemaschinen" gemappt:

  1. Auf die Schaltfläche klicken, um das Dialogfenster zum Einrichten der Bereinigungsregel aufzurufen.
  1. Optional: Im "Titel"-Feld den Namen der Bereinigungsregel anpassen.
  2. Die Auswahl im "Reihenfolge"-Menü unerverändert lassen.
  3. Sofern nicht bereits gesetzt, einen Haken bei der "Regel aktivieren"-Checkbox setzen.
  4. Über das "Zu vergleichendes Attribut"-Menü das Attribut auswählen, welches die Geräteart abbildet (In diesem Beispiel "Geräteart DT704"). 
  5. Aus dem „Operator“-Menü die Option „= (gleich)“ auswählen.
  1. Aus dem „Vergleichstyp“-Menü die Option „Konstante“ auswählen.
  2. Den Wert „Coffeemaker“ in das „Zu vergleichender Wert“-Feld eingeben.
  3. Aus dem „Zieltyp“-Menü die Option „Konstante“ auswählen.
  4. In das "Zielwert"-Feld klicken.Pfeil nach rechtsDas Kategorieverzeichnis der Primärtaxonomie wird eingeblendet.
  5. Im Kategorienverzeichnis auf die Kategorie "Kaffeemaschinen" klicken.
  6. Um die Konfiguration der Bereinigungsregel abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet.

FAQ

Grundlagen

Was ist die Transformation im Katalogprozess des Lieferantenkatalogs?

Im Rahmen der Transformation werden die Attribute des Lieferanten über ein sogenanntes Mapping den entsprechenden iPIM-Supply-Attributen zugeordnet und auf diese geschrieben, um das Datenmodell des Lieferanten und das iPIM-Datenmodell zu synchronisieren. Eigens konfigurierbare Transformationsregeln, Bereinigungsregeln und Validierungsregeln unterstützen diesen Vorgang.

Welche Regelarten kommen bei der Transformation zum Einsatz?

Es werden drei Arten von Regeln unterschieden: Transformationsregeln steuern das Attributmapping zwischen Lieferanten- und iPIM-Supply-Attributen, Bereinigungsregeln optimieren die importierten Werte, und Validierungsregeln prüfen die Datenqualität. Alle drei Regeltypen werden im Rahmen der Transformationskonfiguration festgelegt.

Warum ist ein Attributmapping für die Kategorien notwendig?

Für die spätere Synchronisation mit iPIM muss zusätzlich zum allgemeinen Attributmapping auch ein Mapping auf die Kategorien der primären iPIM-Klassifikation eingerichtet sein. Ohne dieses Mapping können Artikel nicht korrekt einer Kategorie zugeordnet werden, was die Synchronisation beeinträchtigt.

Transformation konfigurieren

Müssen in allen Abschnitten der Transformationskonfiguration Einstellungen vorgenommen werden?

Nein, welche Abschnitte tatsächlich benötigt werden, hängt von den importierten Artikeldaten ab. Verpflichtend ist lediglich die Einrichtung von Transformationsregeln für die Zuordnung der Attribute.

Was ist bei der Arbeit mit drei Produktebenen zu beachten?

Wird mit drei Produktebenen gearbeitet, muss zusätzlich sichergestellt werden, dass auch ein Attributmapping für den Variantenschlüssel (Variantkey) eingerichtet wird. Ohne dieses Mapping ist die korrekte Zuordnung der Varianten nicht gewährleistet.

Fehlerbehebung im Transformationsbericht

Wie lässt sich eine fehlerhafte Wertezuordnung bei Attributen mit Wertemenge korrigieren?

Bei einer nicht möglichen automatischen Zuordnung öffnet man über die entsprechende Schaltfläche in der Fehlermeldungszeile das Dialogfenster "Wertezuordnung", das die importierten Lieferantenattributwerte den Werten des zugehörigen iPIM-Supply-Attributs gegenüberstellt. Dort lässt sich jedem Lieferantenwert manuell ein passender Wert aus der Wertemenge zuweisen und die Zuordnung anschließend speichern.

Was ist der Unterschied zwischen dem Ignorieren und dem Entfernen eines Lieferantenattributwerts in der Wertezuordnung?

Wird ein Wert ignoriert, bleibt die Tabellenzeile erhalten, wird aber ausgegraut, und der Wert wird in den folgenden Prozessschritten weder freigegeben noch synchronisiert. Wird ein Wert hingegen entfernt, verschwindet er vollständig aus der Tabelle.

Wie fügt man fehlende Attributwerte für einzelne Sprachebenen hinzu?

Über die entsprechende Schaltfläche in der Fehlermeldungszeile öffnet sich ein Dialogfenster, in dem die fehlenden Werte für die einzelnen Sprachebenen direkt eingegeben werden können. Nach dem Speichern werden die neuen Werte dem Attribut zugewiesen, an iPIM CC übertragen und dort in die Wertemenge des Attributs eingefügt.

Welche Voraussetzung muss erfüllt sein, um fehlende Attributwerte ergänzen zu können?

Damit diese Aktion zur Verfügung steht, muss die Property ipim.supply.process.transformation.missing-lookup-values.enabled auf "true" gesetzt sein. Ohne diese Einstellung ist die entsprechende Funktion nicht nutzbar.

Rechte und Berechtigungen

Wie werden neu hinzugefügte Rechte für Benutzer außerhalb der regulären Synchronisation wirksam?

Damit neu vergebene Rechte sofort greifen, muss unter dem Reiter "Schedules" manuell eine Masterdaten-Synchronisation für Benutzer und Rollen durchgeführt werden. Ohne diesen Schritt werden die Rechte erst mit der nächsten regulären Synchronisation wirksam.

Rechte

Die folgenden Rechte werden benötigt, um den Prozessschritt „Transformation“ zu verwenden:

Key Identifier Beschreibung
ipim-supply.catalogs.process iPIM Supply – Catalog process Recht, Kataloge bzw. deren Reiter „Katalogprozess“ aufzurufen
ipim-supply.catalogs.process.transformation.configure iPIM Supply – Catalog process – Transformation – Configure transformation process Recht, die Transformationskonfiguration zu verwenden. Das umfasst z. B. das Erstellen von Transformationsregeln sowie das Einrichten von Bereinigungs- und Validierungsregeln.
ipim-supply.mapping-profiles iPIM Supply – Mapping Profiles – Grouping permissions for mapping profiles Recht, die Aktion „Mappingprofil verwenden“ zu verwenden
ipim-supply.cleanser-validator-profiles iPIM Supply – Cleanser Validator Profiles – Grouping permissions for cleanser validator profiles Recht, die Aktion „Bereinigungs- und Validierungsprofil verwenden“ zu verwenden
ipim-supply.catalogs.process.transformation.start iPIM Supply – Catalog process – Transformation – Start transformation process Recht, eine Transformation anzustoßen
ipim-supply.catalogs.process.transformation.view-reports iPIM Supply – Catalog process – Transformation – View transformation reports Recht, Transformationsberichte und den Reiter „Berichte“ aufzurufen.
ipim-supply.catalogs.process.transformation.export iPIM Supply – Catalog process – Transformation – Export validation rule Recht, Validierungsregeln zu exportieren
ipim-supply.catalogs.process.transformation.import iPIM Supply – Catalog process – Transformation – Import validation rule Recht, Validierungsregeln zu importieren. Außerdem wird noch das Recht „ipim-supply.administration.import-cleanser-validation-profiles“ benötigt.
INFO
  • Um sich einloggen zu können, müssen Benutzer mit wenigstem einem Lieferanten (d. h. Partner vom Typ Lieferant) verknüpft sein.
  • Um außerhalb der regelmäßig erfolgenden Synchronisation neu hinzufügte Rechte für Benutzer wirksam zu machen, müssen Sie unter dem Reiter „Schedules“ eine Masterdaten-Synchronisation für Benutzer und Rollen vornehmen.
  • Die Identifier von Rechten werden an dieser Stelle nicht korrekt angezeigt, da freistehende Bindestriche als Halbgeviertgetrische dargestellt werden. Um bestimmte Rechte in iPIM CC aufzurufen, kopieren Sie den jeweiligen Key in die Zwischenablage und suchen Sie in iPIM CC nach dem Key.