Transformationsregeln

Die Transformation der importierten Artikeldaten erfolgt auf der Basis von benutzerdefinierten Transformationsregeln. Dabei bilden Attributmappings die Basis für eine Transformationsregel. Ein Attributmapping verknüpft ein Lieferantenattribut mit dem jeweiligen Attribut des iPIM-Datenmodells. Attributmappings können durch Bereinigungsregeln und Valdierungsregeln ergänzt werden.

INFO
Die Tabelle zeigt alle bereits angelegten Attributmappings. Über die entsprechenden Werkzeuge können Benutzer die Auswahl der angezeigten Attributmappings anhand eines Suchbegriffs eingrenzen oder deren Sortierung ändern. Und gegebenenfalls können sie bei einer mehrseitigen Liste zwischen den einzelnen Seiten navigieren. Um mehr zu erfahren, hier klicken.
 

Attributmappings definieren

Um Attributmappings für die Zuordnung von Lieferantenattributen zu den entsprechenden iPIM-Supply-Attributen zu definieren, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Auf den Hinzufügen-Button unterhalb der Transformationsregel-Tabelle klicken, um das entsprechende Dialogfenster zu aufzurufen.
  1. Über das Menü in der Spalte „Lieferantenattribut“ ein Lieferantenattribut der importierten Datei auswählen.
  2. Über das Menü in der Spalte „iPIM Supply Attribut“ das entsprechende iPIM-Supply-Attribut auswählen.
    Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Auswahl der Attribute anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
  1. Das nächste Attributmapping hinzufügen. Dazu auf den Hinzufügen-Button klicken. In der Tabelle erscheint ein neuer Eintrag. Auch hier ein Lieferantenattribut auswählen und ein entsprechendes iPIM-Supply-Attribut auswählen. Diesen Vorgang für alle erforderlichen Attributmappings wiederholen.
  • Um das Konfigurieren der Attributmapings abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich. Die Attributmappings sind nun konfiguriert.
  • Um cancel the configuration, auf den Abbrechen-Button klicken.
INFO
Anstatt die Attributmappings für jedes importierte Attribut einzeln hinzuzufügen, kann auch die automatische Attributerkennung verwendet werden. Diese erfasst die importierten Attribute automatisch. Nähere Infos dazu findet sich hier.

Transformationsaktionen verwenden

Die folgenden Transformationsaktionen stehen zur Verfügung und lassen sich über das Aktionsmenü auswählen.:

Neue Attributerkennung starten

Über diese Aktion lässt sich eine automatische Attributerkennung anstoßen. Diese erkennt die Lieferantenattribute in der Importdatei und ordnet diese im Idealfall den entsprechenden iPIM-Supply-Attributen zu. Um die automatische Attributerkennung zu verwenden, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Über das Aktionsmenü unterhalb der Tabelle die Option „Neue Attributerkennung starten“ auswählen.
  2. Auf den Ausführen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen. Hier werden in der Spalte „Lieferantenattribute“ die erkannten Lieferantenattribute aus der Importdatei aufgeführt. Die Spalte „iPIM Supply Attribute“ zeigt die unter Umständen bereits zugeordneten iPIM-Supply-Attribute. Die Ampelfarben liefern einen Aufschluss über den Status der Zuordnung.
  1. Die eventuell erforderlichen Anpassungen vornehmen:
    • Grün: Das Lieferantenattribut konnte einem entsprechenden iPIM-Supply-Attribut zugordnet werden. An dieser Stelle ist keine weitere Aktion erforderlich.
    • Gelb: Es existiert bereits eine aktive Zuordnung zwischen dem Lieferantenattribut und einem iPIM-Supply-Attribut. Benutzer können festlegen, ob sie die bestehende Zuordnung beibehalten oder sie durch eine neue Zuordnung überschreiben möchten:
      • Um die bestehende Zuordnung beizubehalten, die Schaltfläche Überspringen aktivieren.
      • Um die bestehende Zuordnung zu überschreiben, die Schaltfläche Überschreiben aktivieren und über das Menü ein anderes iPIM-Supply-Attribut auswählen.
    • Rot: Es konnte keine Zuordnung hergestellt werden. Diese muss manuell vorgenommen werden. Um einem Lieferantenattribut das entsprechende iPIM-Supply-Attribut zuzuordnen, das entsprechende Attribut aus dem Menü in der Spalte „iPIM Supply Attribut“ auswählen. Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Liste der iPIM-Supply-Attribute anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
  • Um die Attributwerterkennung abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Die jeweiligen Attributmappings erscheinen in der Tabelle.
  • Um die Attributwerterkennung abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.
Note
Wenn die Statusampel eines Attributmappings auch nach einer manuellen Zuordnung rot bleibt, auf die Schaltfläche klicken, um zur Konfigurationsübersicht für das entsprechende Attributmapping zu gelangen. Hier lassen sich weitere Einstellungen vornehmen.

Als Mappingprofil speichern

Um eine Zusammenstellung von Attributmappings, Preisattributen, Kontextattributen und sprachspezifischen Attributen als Mappingprofil für eine wiederkehrende Verwendung zu speichern, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Über das Aktionsmenü unterhalb der Tabelle die Option „Als Mappingprofil speichern“ auswählen.
  2. Auf den Ausführen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
  1. Einen Profilnamen in das „Name“-Feld eingeben.
  2. Optional: Eine Profilbeschreibung in das „Bemerkungen“-Feld eingeben.
  • Um das Anlegen des Mappingprofils abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Das neue Mappingprofil ist nun angelegt.
  • Um den Vorgang abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.

Mappingprofil verwenden

Um ein Mappingprofil mit einer bestimmten Zusammenstellung von Attributmappings aufzurufen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Aus dem Aktionsmenü unterhalb der Tabelle die Option „Mappingprofil verwenden“ auswählen.
  2. Auf den Ausführen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
  1. Das Mappingprofil aus dem Menü auswählen.Pfeil nach rechtsDie im Mappingprofil enthaltenen Attributmappings werden aufgelistet.
  • Um Die Auswahl des Mappingprofils abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und die entsprechenden Attributmappings werden in der Tabelle eingeblendet.
  • Um den Vorgang abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.
Note
Die Attributmappings aus dem Mappingprofil werden den bestehenden Attributmappings hinzugefügt. Sie ersetzen nicht die bestehenden Mappings.
INFO
Um gegebenenfalls einzelne Attributmappings aus dem ausgewählten Mappingprofil nicht zu verwenden, in der jeweiligen Zeile auf die Schaltflächeklicken.

Fehlende Maßeinheiten mit Standardwerten vervollständigen

Um fehlende Maßeinheiten von Lieferantenattributen durch die jeweiligen Maßeinheiten der entsprechenden iPIM-Supply-Attribute zu ergänzen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. Aus dem Aktionsmenü unterhalb der Tabelle die Option „Fehlende Maßeinheiten mit Standardwerten vervollständigen“ auswählen.
  2. Auf den Ausführen-Button klicken.

Bereinigungs- und Validierungsprofil verwenden

Über diese Aktion können Sie ein bestehendes Bereinigungs- und Validierungsprofil auswählen, um der Transformationskonfiguration die entsprechenden Bereinigungs- und Validierungsregeln hinzuzufügen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Aus dem Aktionsmenü unterhalb der Tabelle die Option „Bereinigungs- und Validierungsprofil verwenden“ auswählen.
  2. Auf den Ausführen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
  1. Das Bereinigungs- und Validierungsprofil aus dem Menü auswählen.
  • Um Die Auswahl des Bereinigungs- und Validierungsprofils abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich. Die entsprechenden Bereinigungs- und Validierungsregeln werden anschließend in den entsprechenden Abschnitten der Transformationskonfiguration eingeblendet.
  • Um den Vorgang abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.

Attributzuordnung ergänzen

Über diese Aktion können Benutzer Attributmappings für die bislang ungemappten Lieferantenattribute hinzufügen. Dazu wird wie folgt vorgegangen:

  1. Aus dem Aktionsmenü unterhalb der Tabelle die Option „Attributzuordnung ergänzen“ auswählen.
  2. Auf den Ausführen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen. Hier werden die bislang ungemappten Lieferantenattribute aufgelistet.
  1. Optional: Die „Ignorierte Attribute ignorieren“-Checkbox anhaken, um bislang ignorierte Attribute einzublenden.
  2. Über die Menüs in der Spalte „iPIM Supply Attribut“ für jedes Lieferantenattribut das passende iPIM-Supply-Attribut auswählen.
    Gegebenenfalls die Textsuche verwenden, um die Attributliste anhand eines Suchbegriffs zu filtern.
  3. Optional: Ein weiteres Attributmapping hinzufügen. Dazu auf den Hinzufügen-Button klicken, um einen neuen Satz von Eingabefeldern einzublenden. Anschließend das Attributemapping wie gewünscht konfigurieren.
  1.  Weitere Attributmappings hinzufügen und diese konfigurieren.
  • Um die Ergänzung der Attributzuordnung abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich. Die neu hinzugefügten Attributmappings erscheinen nun in der Tabelle.
  • Um den Vorgang abzubrechen, auf den Abbrechen-Button klicken.

Attributmappings editieren

Benutzer können die Mappingkonfiguration für einzelne Attributmappings aufzurufen, um diese dort zu editieren. In der Mappingkonfiguration lassen sich zum Beispiel für entsprechende Attribute Maßeinheiten oder Währungen auswählen. Oder für ein lokalisiertes iPIM-Supply-Attribut können unterschiedliche Lieferantenattribute als Quellen für die einzelnen Sprachebenen festgelegt werden:

  • In der Tabellenzeile des jeweiligen Attributmappings auf die Schaltfläche Editieren klicken.Pfeil nach rechtsDie Mappingkonfiguration wird aufgerufen.

Wertemappings konfigurieren

Für Attribute mit einer Wertemenge wird ein Mapping zwischen den Werten der Wertmenge des Lieferantenattributs und der Wertemenge des entsprechenden iPIM-Supply-Attributs vorgenommen. Um bei einem Attributmapping für ein Attribut mit mehrfacher Wertemenge eine Anpassung dieses Mappings vorzunehmen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. In der Tabellenzeile des Attributmappings auf die Schaltfläche Wertezuordnung klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen. Das Dialogfenster zeigt eine Aufstellung der eventuell bereits gemappten Wertepaarungen sowie der Lieferantenattributwerte, denen noch kein Wert aus der Wertemenge des iPIM-Supply-Attributs zugeordnet ist.
  1. Die gewünschten Anpassungen vornehmen:
    • Um einem Lieferantenattributwert mit einem bestehenden Mapping einen anderen Wert zuzuordnen, den Wert aus dem Menü in der Spalte „iPIM Supply Attributwerte“ auswählen.
    • Um einem Lieferantenattributwert ohne Mapping einen Wert zuzuweisen, den Wert aus dem Menü in der Spalte „iPIM Supply Attributwerte“ auswählen.
    • Um einen importierten Lieferantenattributwert zu ignorieren, in der entsprechenden Tabellenzeile auf die Schaltfläche Ignorieren klicken. Daraufhin wird die Tabellenzeile ausgegraut. Der Wert wird in den folgenden Prozessschritten nicht freigegeben und nicht synchronisiert.
    • Um einen importierten Lieferantenattributwert aus der Tabelle zu entfernen, in der entsprechenden Tabellenzeile auf die Schaltfäche Entfernen klicken. Daraufhin verschwindet der Lieferantenattributwert aus der Tabelle.
    • Seit Version 5.6.2. Um mehrere importierte Lieferantenattributwerte auf einmal zu ignorieren, die entsprechenden Zeilen markieren und unterhalb der Tabelle auf die Schaltfläche Ignorieren unterhalb der Tabelle klicken. Zum Markieren mehrerer Zeilen „Shift + Mausklick“ bzw. „Strg + Mausklick“ verwenden.
    • Seit Version 5.6.2: Um mehrere importierte Lieferantenattributwerte auf einmal aus der Tabelle zu entfernen, die entsprechenden Zeilen markieren und unterhalb der Tabelle auf die Schaltfläche Entfernen unterhalb der Tabelle klicken. Zum Markieren mehrerer Zeilen „Shift + Mausklick“ bzw. „Strg + Mausklick“ verwenden.
    • Um einen Lieferantenattributwert manuell hinzuzufügen, den Wert in das „Lieferantenattribut“-Feld eingeben und auf den Hinzufügen-Button klicken. Pfeil nach rechtsEs wird eine neue Tabellenzeile eingeblendet. Anschließend den passenden Attributwert aus dem Menü in der Spalte „iPIM Supply Attributwert“ auswählen.
  • Um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Die Wertemappings sind nun eingerichtet
  • Um den Vorgang abzubrechen und die vorgenommenen Einstellungen zu verwerfen, auf den Abbrechen-Button klicken.
INFO
  • Gegebenenfalls einen Haken bei der Checkbox „Automatisch zugeordnete Werte anzeigen“ setzen, damit außer den nicht zugeordneten Werten auch die Werte angezeigt werden, die automatisch zugeordnet werden konnten. Oder einen Haken bei der Checkbox „Nur nicht zugeordnete Werte anzeigen“ setzen, damit nur die Lieferantenattributwerte aufgelistet werden, die bislang nicht zugeordnet wurden.
  • Über das entsprechende Menü lässt sich einstellen, wie viele Lieferantenattributwerte auf einer Tabellenseite angezeigt werden. Dazu die entsprechende Anzahl auswählen.

Maßeinheiten mappen

Seit Version 5.5.3: Mithilfe dieser Funktion lassen sich importierte Maßeinheiten, die von der Standardmaßeinheit abweichen, als Maßeinheit auf Attribute mappen, für die eine Standardmaßeinheit definiert ist. Dabei werden Maßeinheiten über eine separate Spalte in der Importdatei importiert. Dieser Abschnitt zeigt die Funktion am Beispiel der folgenden Katalogdatei:


In diesem Beispiel wird die Einheit für das Gewicht in einer separaten Spalte importiert, wobei diese später als Einheit auf das iPIM-Supply-Attribut gemappt wird, welches das Gewicht aufnimmt.
  1. Die Katalogdatei importieren wie hier beschrieben.
  2. In die Transformationsübersicht gehen und die Attributmappings anlegen wie hier beschrieben. Dabei das Lieferantenattribut auslassen, welches die importierte Maßeinheit enthält.
  3. In der Zeile des Attributmappings für das Attribut, welches das Gewicht abbildet, auf die Schaltfläche Editieren klicken, um die Konfigurationsseite für das Attributmapping aufzurufen.
  1. Aus dem mittleren Menü das Lieferantenattribut auswählen, welches die Maßeinheit abbildet, als Einheit für das Attribut aus.
  2. Auf den Speichern-Button klicken, um die vorgenommene Auswahl zu speichern.
  1. Zurück zur Katalogprozessübersicht gehen und eine Transformation ausführen wie hier beschrieben. Dabei tritt ein Validierungsfehler für das Attribut, welches das Gewicht abbildet, auf.
  2. Wieder in Transformationsübersicht gehen.
  1. In der Zeile des Attributs auf die Schaltfläche Maßeinheiten mappen klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen.
  1. Aus dem linken Menü eine Maßeinheit auswählen.
  2. Auf den Speichern-Button klicken, um die vorgenommene Auswahl zu speichern.
  1. Eine weitere Transformation ausführen. Dabei tritt eine Warnung für das Attribut auf.
  2. Den Transformationsbericht aufrufen und zu der entsprechenden Warnung scrollen.
  1. Auf den Schaltfläche klicken, um die Warnung zu verwerfen.
  1. Wieder in die Katalogprozessübersicht gehen und eine weitere Transformation ausführen. Diese sollte ohne Fehler und Warnungen durchlaufen. Anschließend können die importierten Artikel freigegeben und mit iPIM synchronisiert werden.

Attributmappings löschen

Um ein einzelnes Attributmapping zu löschen, wird wie folgt vorgegangen:

  1. In der Tabellenzeile der Transformationsregel auf die Schaltfläche Entfernen.Pfeil nach rechtsDie Transformationsregel verschwindet aus der Tabelle.
  2. Auf den Speichern-Button im unteren Bereich der Seite klicken, um das Löschen der Transformationsregel zu bestätigen.

Zugewiesene Profile

Seit Version 5.5.3: Über den Zugewiesene Profile-Button lässt sich ein Dialogfenster aufrufen, in dem die Mappingprofile sowie die Bereinigungs- und Validierungsprofile angezeigt werden, welche dem aktiven Katalog zugewiesen sind.

  • Um das Dialogfenster aufzurufen, auf den Zugewiesene Profile-Button klicken.
  • Seit Version 5.7: Um ein zugewiesenes Mappingprofil zu entfernen, in der Zeile des Mappingprofils auf die Entfernen klicken.Pfeil nach rechtsDas Mappingprofil verschwindet aus der Tabelle.
  • Um das Dialogfenster wieder zu schließen, auf den Abbrechen-Button klicken.

Anwendungsbeispiele

Importierte Attribute mappen

In diesem Beispiel werden die Lieferantenattribute gemappt, welche über die oben gezeigte Katalogdatei importiert wurden. Dabei werden den Lieferantenattributen die entsprechenden iPIM-Supply-Attribute zugeordnet.

  1. Über das Aktionsmenü unterhalb der Tabelle die Option „Neue Attributerkennung starten“ auswählen.
  2. Auf den Ausführen-Button klicken, um das entsprechende Dialogfenster aufzurufen. Hier werden in der Spalte „Lieferantenattribute“ die erkannten Lieferantenattribute aus der Importdatei aufgeführt.
  1. Über die Menüs in der Spalte „iPIM Supply Attribut“ die iPIM-Supply-Attribute auswählen, welche die einzelnen Lieferantenattribute abbilden. 
  2. Um das Attributmapping abzuschließen, auf den Speichern-Button klicken. Das Dialogfenster schließt sich und es wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet. Die Lieferantenattribute sind nun den entsprechenden iPIM-Supply-Attributen zugeordnet. Die einzelnen Attributmappings werden in der Tabelle angezeigt.
Note
Für die spätere Synchronisation muss auch ein Mapping auf die entsprechende(n) Kategorie(n) der Primärtaxonomie erfolgen. Dazu lassen sich entweder Lieferantenattribute über ein Attributmapping zuordnen oder es kann eine entsprechende Bereinigungsregel verwendet werden.
Note
In diesem Beispiel wurde das Lieferantenattribut 'Body color', welches die verschiedenen Farbvarianten des importierten Artikels abbildet, auf das Attribut 'variantkey' gemappt, welches in einer dreistufigen Produktstruktur der Bildung von Varianten dient.

FAQ

Grundlagen

Was ist die Basis einer Transformationsregel?

Die Transformation der importierten Artikeldaten erfolgt auf Basis benutzerdefinierter Transformationsregeln, wobei Attributmappings deren Grundlage bilden. Ein Attributmapping verknüpft ein Lieferantenattribut mit dem jeweiligen Attribut des iPIM-Datenmodells. Attributmappings können zusätzlich durch Bereinigungsregeln und Validierungsregeln ergänzt werden.

Attributmappings

Muss jedes Attributmapping einzeln manuell angelegt werden?

Nein, anstelle des einzelnen Hinzufügens kann auch die automatische Attributerkennung verwendet werden, die die importierten Attribute automatisch erfasst und im Idealfall den passenden iPIM-Supply-Attributen zuordnet.

Automatische Attributerkennung

Was bedeuten die Ampelfarben bei der automatischen Attributerkennung?

Grün bedeutet, dass das Lieferantenattribut bereits korrekt einem iPIM-Supply-Attribut zugeordnet werden konnte und keine weitere Aktion nötig ist. Gelb zeigt eine bestehende aktive Zuordnung an, die entweder beibehalten oder durch eine neue Auswahl überschrieben werden kann. Rot bedeutet, dass keine Zuordnung hergestellt werden konnte und diese manuell über das Menü in der Spalte „iPIM Supply Attribut“ vorgenommen werden muss.

Was tut man, wenn die Statusampel eines Attributmappings auch nach manueller Zuordnung rot bleibt?

In diesem Fall klickt man auf die entsprechende Schaltfläche in der Tabellenzeile, um zur Konfigurationsübersicht des betreffenden Attributmappings zu gelangen. Dort lassen sich weitere Einstellungen vornehmen, um das Problem zu beheben.

Mappingprofile

Wozu dient ein Mappingprofil?

Ein Mappingprofil dient dazu, eine Zusammenstellung aus Attributmappings, Preisattributen, Kontextattributen und sprachspezifischen Attributen für eine wiederkehrende Verwendung zu speichern. So lässt sich eine einmal erstellte Konfiguration bei Bedarf erneut auf andere Kataloge anwenden.

Werden bestehende Attributmappings durch ein angewendetes Mappingprofil ersetzt?

Nein, die Attributmappings aus dem Mappingprofil werden den bestehenden Attributmappings hinzugefügt und ersetzen diese nicht. Einzelne Attributmappings aus dem ausgewählten Profil lassen sich bei Bedarf über die entsprechende Schaltfläche in der jeweiligen Zeile von der Übernahme ausschließen.

Attributmappings editieren und Wertemappings konfigurieren

Was lässt sich in der Mappingkonfiguration eines einzelnen Attributmappings einstellen?

In der Mappingkonfiguration lassen sich beispielsweise Maßeinheiten oder Währungen für das jeweilige Attribut auswählen. Für ein lokalisiertes iPIM-Supply-Attribut können außerdem unterschiedliche Lieferantenattribute als Quellen für die einzelnen Sprachebenen festgelegt werden.

Was ist der Unterschied zwischen dem Ignorieren und dem Entfernen eines Lieferantenattributwerts in der Wertezuordnung?

Wird ein Wert ignoriert, bleibt die Tabellenzeile erhalten, wird aber ausgegraut, und der Wert wird in den folgenden Prozessschritten weder freigegeben noch synchronisiert. Wird ein Wert hingegen entfernt, verschwindet er vollständig aus der Tabelle.

Maßeinheiten mappen

Wozu dient die Funktion „Maßeinheiten mappen“?

Seit Version 5.5.3 lassen sich mit dieser Funktion importierte Maßeinheiten, die von der Standardmaßeinheit abweichen, als Maßeinheit auf Attribute mappen, für die eine Standardmaßeinheit definiert ist. Die Maßeinheiten werden dabei über eine separate Spalte in der Importdatei eingespielt.